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BVB-Stürmer Aubameyang muss nicht als Zeuge aussagen

Ex-Berater nimmt Berufung zurück

Der Provisionsstreit zwischen dem spanischen Spielervermittler Carlos Arino und Borussia Dortmund ist endgültig beigelegt. Vor dem Oberlandesgericht Hamm hat Arino am Donnerstag überraschend seine Berufung zurückgezogen. Weder Pierre-Emerick Aubameyang noch BVB-Sportdirektor Michael Zorc mussten vor Gericht als Zeugen aussagen.

HAMM

21.09.2017, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Stürmer Aubameyang muss nicht als Zeuge aussagen

Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.

Damit steht fest: Für den Transfer von Pierre-Emerick Aubameyang von St. Etienne nach Dortmund im Sommer 2013 muss keine nachträgliche Provision gezahlt werden. 

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Pierre-Emerick Aubameyang vor dem Oberlandesgericht in Hamm

Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen. Aubameyangs ehemaliger Spielerberater, Carlos Arino, hatte auf Offenlegung der Vertragsinhalte des Gabuners geklagt, weil er glaubte, ihm stünde eine Provision für seine angebliche Vermittlertätigkeit zu.
21.09.2017
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Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
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Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang und BVB-Sportdirektor Michael Zorc waren am Donnerstag als Zeugen vor dem Oberlandesgericht in Hamm geladen.© Foto: dpa

Es war 12.45 Uhr, als Pierre-Emerick Aubameyang im Oberlandesgericht erschien. Immer an seiner Seite: BVB-Sportdirektor Michael Zorc, der ebenfalls geladen war. Nach einem längerem Blitzlichtgewitter und einer kurzen Belehrung durch den Senatsvorsitzenden durften beide den Gerichtssaal dann erst einmal wieder verlassen. Das OLG hatte für die prominenten Zeugen extra einen ruhigen Warteraum zur Verfügung gestellt.

Verheerende Aussage

Genau dort erfuhren Aubameyang und Zorc dann davon, dass sie als Zeugen doch nicht mehr benötigt wurden. Der Grund: Schon der erste Zeuge, ein Mitarbeiter von Carlos Arino, hatte aus Sicht des Klägers eine so verheerende Aussage gemacht, dass an einen Prozesserfolg nicht mehr zu denken war.

Der Zeuge wirkte fahrig und unkonzentriert und konnte letztendlich nur sagen: „Irgendwann haben wir von Aubameyang und seiner Familie einfach nichts mehr gehört.“ Ein möglicher Grund für die plötzliche und dauerhafte Funkstille fiel dem Zeugen nicht ein. Arino hätte in der Verhandlung beweisen müssen, dass der plötzliche Beraterwechsel bei Aubameyang im Frühjahr 2013 auf Betreiben von Borussia Dortmund zustande gekommen war.

Glück für Arino

Michael Zorc zeigte sich nach der Verhandlung zufrieden: „Wir sind froh, dass diese Auseinandersetzung nach vier Jahren endlich erledigt ist und unsere Rechtsauffassung bestätigt wurde“, sagte er. Pierre-Emerick Aubameyang wollte dagegen nur noch nach Hause. Glück für Kläger Arino: Auf Zeugenauslagen - Fahrtkosten und etwaigen Verdienstausfall - hatte der Stürmer schon im Vorfeld großzügig verzichtet.  

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