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BVB-Torhüter Bürki: Die Neuzugänge geben uns nochmal einen Schub

USA-Reise

Nach zwei Wochen Vorbereitung steckt der BVB mittendrin in der Findungsphase. Torhüter Roman Bürki spricht in der Medienrunde über die Neuzugänge, das Ziel Meisterschaft und Mats Hummels.

Seattle/Dortmund

, 18.07.2019, 07:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Torhüter Bürki: Die Neuzugänge geben uns nochmal einen Schub

Daumen hoch! Roman Bürki hat mit dem BVB große Ziele. © BVB/Alexandre Simoes

Wie bewerten Sie den Test gegen Seattle?

Mit dem Resultat sind wir zufrieden. Ich denke, wir haben es gut gemacht. Wir wollten hinten raus spielen, haben das auch versucht. Seattle hat eine starke Mannschaft, vor allem in der Offensive.


Es gab mal wieder einen Gegentor nach einer Standardsituation ...

Ich habe gesagt, dass ich mich da nicht mehr drüber aufrege. Wir sind noch in der Vorbereitung, aber der Gedanke kommt dann schon wieder hoch.

Der BVB hatte heute eine sehr junge Startelf auf dem Platz. Wie machen sich die Jungs?

Sie waren sehr engagiert, haben keine Faxen im Kopf. Sie wissen, um was es geht. Tobi Raschl ist schon sehr weit, spielt das sehr souverän und gut - und die anderen auch. Giovanni Reyna ist körperlich schon sehr weit, man merkt nicht, dass er erst 16 ist. Er spielt sehr robust und weiß, worum es geht. Alle Spieler geben Vollgas.


Wie bewerten die bisherigen Neuzugänge?

Qualitativ haben wir sehr viel dazugewonnen, auch gute Charaktere, die das Zeug haben, diese Mannschaft zu führen.


Wie schwierig ist es, wenn die Zukunft bei einigen Teamkollegen unklar ist und sie eventuell den Verein noch verlassen?

Wir sind Freunde - das ist immer etwas Spezielles, wenn dann einer gehen muss oder gehen will, weil es der Situation geschuldet ist. Das ist immer traurig, aber es ist das Geschäft. Letztlich spielen elf Spieler von Anfang an und die anderen sind nicht hundertprozentig zufrieden.

BVB-Torhüter Bürki: Die Neuzugänge geben uns nochmal einen Schub

Sightseeing in Seattle: Roman Bürki (l.) und Julian Weigl. © BVB/Alexandre Simoes

Gibt es einen Zeitpunkt der Vorbereitung, an dem der Kader stehen sollte, damit sich ein neues Konstrukt bilden kann?

Ich denke schon, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem die Mannschaft stehen muss. Ein Zeitpunkt, an dem man weiß: Ok, mit dem diesem Kader gehen wir in die Saison. Vielleicht kommt noch jemand dazu, aber nicht, dass noch drei Spieler gehen wollen, die dazu gehören. Letztes Jahr war es Bad Ragaz, als Axel Witsel dazugestoßen ist.


Wie wichtig wird es sein, dass hinsichtlich des großen Ziels Egoismen hinten angestellt werden?

Es ist schon mal gut, dass wir die Meisterschaft als Ziel ausgegeben haben, das zu verinnerlichen. Es ist wichtig, das wir schon in der Vorbereitung damit anfangen. Die Neuzugänge mit ihrem enormen Potenzial geben uns nochmal einen Schub.


Wie läuft das Zusammenspiel mit Mats Hummels?

Mats ist ein sehr ballsicherer Spieler, ich kann ihn immer anspielen. Das ist sehr wichtig für uns, dass er immer eine Lösung nach vorne hat und häufig den richtigen Pass spielt.

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Wünschen Sie sich noch einen Stoßstürmer?

Ich wünsche mir vieles. (lacht) Wir haben immer unsere Tore gemacht. Klar, in manchen Situationen wäre es einfach, wenn wir vorne einen großen Stürmer drin hätten. Daran hat es in der vergangenen Saison nicht gelegen.

Aufgezeichnet in der Mixed Zone nach dem Testspiel gegen Seattle.
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