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BVB-Torhüter Roman Bürki: „Wir fühlen uns in diesem System wohl“

Borussia Dortmund

Der Saisonstart ist geglückt, jetzt will der BVB in Augsburg nachlegen. Roman Bürki warnt vor den Qualitäten des FCA, lobt die jungen Wilden und hat bei der Systemdiskussion eine klare Meinung.

Dortmund

, 24.09.2020, 16:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

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BVB-Torhüter Bürki: "Fühlen uns in diesem System wohl"

Torhüter Roman Bürki sprach in der BVB-Medienrunde vor dem Spiel beim FC Augsburg über …


… den Saisonstart: „Es war auf jeden Fall gut fürs Gefühl, ohne Gegentor in die Saison zu starten. Wir haben Selbstvertrauen gewonnen, das wir auch mitnehmen ins Spiel gegen Augsburg.“


… das zu Null: „So kann es weitergehen, wir haben wenig zugelassen, defensiv sehr gut gestanden. Das muss unser Anspruch sein.“


… das Spiel am Samstag: „Augsburg ist ein Gegner, wo es auch auf die Physis ankommen wird. Sie werden topmotiviert sein, sie werden sich an das Heimspiel in der vergangenen Saison erinnern. Wir müssen auf alles gefasst sein und spielerisch das auf den Platz bringen, was wir gegen Gladbach gezeigt haben. Kämpferisch werden wir vielleicht noch zulegen und noch mehr gegenhalten müssen.“

… die jungen Wilden: „Es ist beeindruckend. Ich sehe sie jeden Tag im Training, sie arbeiten hart. Es tut ihnen gut, dass sie Offensivspieler sind und relativ frei aufspielen können. Je weiter es nach hinten geht, wächst die Verantwortung. Die Mischung passt im Moment sehr gut.“


… seine persönliche Form: „Ich fühle mich eigentlich gut. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, im Pokalspiel mit der Hüfte. Das ist alles ausgestanden. Auch mir gibt das ein gutes Gefühl, wenn wir ohne Gegentor bleiben. Ich freue mich auf die kommenden Spiele.“


… seine Entwicklung im Alter von 17 Jahren: „Man kann das wahrscheinlich nicht so vergleichen, heute werden die Spieler immer junger, es wird versucht, Talente immer früher zu erkennen und zu fördern. Ich weiß nicht, ob es vor zehn, 15 Jahren 17-Jährige gab, die schon so weit waren. Hier haben wir schon zwei, drei. Moukoko ist ja sogar noch jünger.“

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… seine Hilfestellung als erfahrener Spieler: „Wir können ihnen zeigen, wie es ist, sich tagtäglich im Training zu beweisen, immer gewinnen zu wollen. Diese Einstellung können wir vorleben, sie sind in einem perfekten Alter, um sich da einiges abzuschauen. Auch, was man für seinen Körper tun muss, um gesund zu bleiben. Generell alles, was man braucht, um länger erfolgreich zu sein. Die Jungen sind gut beraten, auch auf die erfahrenen Spieler wie Piszczek, Hummels, Schmelzer oder andere zu hören.“


… die Systemfrage: „Man muss sich einfach die Zahlen anschauen, dann weiß man, wo sich die Mannschaft wohler fühlt. Und das ist mit Dreier- oder Fünferkette, wenn wir den Ball nicht haben. Wir haben die Spieler dafür, wir fühlen uns in diesem System wohl. Es ist normal, dass der Trainer in der Vorbereitung auch mal eine andere Sache ausprobiert, er entscheidet am Ende ja auch.“


den Supercup: „Ich freue mich auf das Spiel. Es ist vor allem wichtig, dass wir in München mal ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt. Unser Ziel ist, ein gutes Spiel zu machen und wenn möglich dort zu gewinnen. Es ist eine gute Partie, um in den Rhythmus reinzukommen. Wir werden dann ja bald sehr oft im Drei-Tages-Rhythmus spielen.“

… die Stärke der Bayern: „Ich finde auch, dass es die beste Mannschaft der Welt ist. So dominant aufzutreten über die ganze Zeit nach dem Traienerwechsel, das ist enorm. Ich habe das Schalke-Spiel gesehen, sie sind auch nach dem 6:0 angelaufen und wollten noch mehr Tore schießen. Das ist beeindruckend.“


… die Frage, welches Team den stärkeren Torhüter hat: „Der FC Bayern. Weil Manuel Neuer der beste Torhüter der Welt ist.“

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