Borussia Dortmund

BVB-Torschütze Dahoud über Brandt: „Wir nennen ihn Junior Beckham“

Der BVB setzt beim 5:1 gegen den SC Freiburg ein Ausrufezeichen. Torschütze Mahmoud Dahoud verrät anschließend, dass Julian Brandt intern „Junior Beckham“ genannt wird. Die Stimmen zum Spiel.
Überzeugender BVB-Auftritt gegen Freiburg (v.l.): Julian Brandt, Jude Bellingham und Mahmoud Dahoud. © imago / Moritz Müller

Borussia Dortmund feiert gegen den SC Freiburg einen Kantersieg. Den Grundstein legt Rechtsverteidiger Thomas Meunier, der zweimal per Kopf trifft (14., 29.). Erling Haaland erhöht mit dem Pausenpfiff auf 3:0, ehe Ermedin Demirovic ein Freiburger Lebenszeichen sendet (61.). Erneut Haaland (75.) und der omnipräsente Mahmoud Dahoud (86.) machen den zweiten BVB-Sieg des Jahres perfekt.

Das sagen die BVB-Akteure zum Sieg gegen Freiburg:

Marco Rose (BVB-Trainer): „Wir haben heute vieles gut und richtig gemacht. In der ersten Halbzeit hatten wir vielleicht noch zu wenig Abschlüsse für die Dominanz, die wie hatten. Aber wir waren gut in der Balleroberung, gut im Positionsspiel – die erste Halbzeit war schon top. In der zweiten Halbzeit haben wir mit dem 3:0 im Rücken eine Phase gehabt, wo man sich wünscht, dass man so ein Ding mal komplett durchzieht. Dann kommt Freiburg zum 3:1-Anschluss, mit dem 4:1 haben wir aber wieder Dominanz getankt. Jetzt haben wir in Frankfurt ein Spiel gedreht, heute ein sehr gutes Spiel gemacht und sind auf drei Punkte an Bayern dran. Wir sagen immer, dass wir dort vorne mit dabei sein wollen und die Schale gern mal wieder nach Dortmund holen wollen. Aber die Bayern schenken wenig her und wir sind bis hierhin – ich hoffe, das ändert sich – noch zu inkonstant. Dementsprechend geht es darum, dass wir uns um uns kümmern.“

Julian Brandt (BVB-Spieler): „Nach dem Spiel gegen Frankfurt wollten wir eine Menge gutmachen. Das Spiel haben wir zwar gewonnen, aber es war nicht unbedingt berauschend von uns. Wir hatten heute einfach die Chance, mit einem Sieg vorzulegen und wollen in der Bundesliga weiter Punkte sammeln. Nachhaltig bist du über Siege, vor allem aber über den Kopf.“

Mahmoud Dahoud über Julian Brandt, der zwei Tore per Eckstoß vorbereitete: „Julian hat so einen guten Fuß – wir nennen ihn Junior Beckham.“


Das sagen die Freiburg-Akteure nach dem 1:5 beim BVB

Christian Streich (Freiburg-Trainer): „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Dortmund hat es gut gespielt, immer mit zwei Kontakten, aber das war heute viel zu wenig. Zu wenig Mut, einfach ein schlechtes Spiel von uns. Das ist schon extrem enttäuschend, dass wir an einem Freitagabend so spielen. Wenn wir nicht richtig gut drauf sind, dann haben wir mit Borussia Dortmund nichts zu tun und das hat man heute gesehen.“

Christian Günter (Freiburg-Spieler): „In der ersten Halbzeit hatten wir einige Situationen, wo wir den Ball schnell verlieren und Dortmund einfach brutal im Gegenpressing ist. Was extrem weh tut, sind die zwei Standard-Gegentore und dann der Nackenschlag vor der Pause. Das ist echt schade, weil wir uns mehr vorgenommen haben.“

Lucas Höler (Freiburg-Spieler): „Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht. Wir sind gar nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben nichts von dem auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit wurde es ein bisschen besser. Dennoch war es heute nicht möglich, hier etwas mitzunehmen.“

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