Anzeige


BVB-Trainer Favre über Erling Haaland: Es ist super, solche Spieler zu trainieren

Borussia Dortmund

Der BVB geht in die finale Vorbereitung auf das Köln-Heimspiel. Lucien Favre lobt Erling Haaland in den höchsten Tönen - und hält einen Startelfeinsatz für möglich.

Dortmund

, 22.01.2020, 14:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Video
Die BVB-PK mit Lucien Favre vor dem Köln-Spiel

Erling Haaland in der Startelf? Lucien Favre grinste sein breitestes Grinsen bei dieser Frage. Möglich sei das, vielleicht aber auch nicht. Borussia Dortmunds Trainer hatte seinen Spaß, die norwegischen Journalisten kamen trotz dieser wenig befriedigenden Aussage doch noch voll auf ihre Kosten. Denn Favre hob an zu einer großen Lobeshymne auf den 19-jährigen Neuzugang aus dem Land der Fjorde.

Favre über Haaland: „Er ist total klar im Kopf“

Was am vergangenen Samstag bei der spektakulären Aufholjagd schon unübersehbar war („Als er ins Spiel kam, war sofort Energie da!“), setzte sich im Training dieser Woche fort. „Er macht immer Druck, trainiert immer Vollgas“, lobte Favre die vorbildliche Einstellung des Norwegers. „Es ist super, solche Spieler zu trainieren.“ Haaland bringe in jeder Einheit „eine gute Einstellung“ mit, „er ist immer in Bewegung, macht durch seine Art, sich zu bewegen, Angebote für die Mitspieler.“

Ein Spieler, ganz nach dem Geschmack des Trainers. Favre zeigte sich auch davon beeindruckt, wie Erling Haaland den Rummel um seine Person wegsteckt. Nichts deute momentan daraufhin, dass daraus ein Problem entstehen könne. „Er ist total klar im Kopf.“

Bei Morey und Balerdi ist Geduld gefragt

Nicht wenig spricht für ein Startelf-Debüt von Erling Haaland in seinem ersten Spiel in seinem neuen Wohnzimmer. Weitere Änderungen in der Dortmunder Elf wären nach den Eindrücken der ersten 60 Minuten in Augsburg wohl vor allem in der Defensive zu erwarten. Dort aber sind Favres Möglichkeiten eingeschränkt. Bei den in Fankreisen immer wieder als Alternativen genannten Mateu Morey und Leonardo Balderi sei Geduld gefragt.

Umfrage

Wie endet der BVB-Auftritt gegen den 1. FC Köln?

927 abgegebene Stimmen

„Mateu kam nach einer langen Pause zu uns und hat sich leider wieder verletzt. Jetzt ist er regelmäßig im Kader, er hat schon einen großen Schritt gemacht.“ Bei Balerdi sei die Anpassung an eine deutlich andere Spielweise im deutschen Fußball immer noch nicht abgeschlossen: „Er musste feststellen, dass Tempo und Intensität in Europa deutlich höher sind.“

Akanji könnte eine weitere Berwährungschance bekommen

Der dauer-schwächelnde Manuel Akanji könnte also eine weitere Berwährungschance bekommen, ihm, aber auch der gesamten Mannschaft schrieb Favre ins Stammbuch, „konzentrierter zu sein. Wir müssen besser antizipieren, aufmerksam sein, wir müssen uns schon in Ballbesitz Gedanken machen, was passiert, wenn wir den Ball verlieren.“

Jetzt lesen

Wie Favre dem zuletzt vier Mal in Serie siegreichen FC taktisch begegnen will, dass verriet er nicht. Ohne den weiter verletzten Dan-Axel Zagadou ist eine Rückkehr zur Viererkette wahrscheinlich. Der BVB muss die eigenen Abwehrreihen schließen und die Gegentorflut eindämmen. Möglichst sofort.

Lesen Sie jetzt