BVB-Trainer Peter Bosz über Philosophie und Druck

"Schritt für Schritt"

Seit einer Woche arbeitet der neue Cheftrainer Peter Bosz mit den BVB-Profis. Vor dem Spiel gegen die Urawa Reds (Samstag, 12.10 Uhr) hat der Niederländer am Freitag über seine Vorstellungen von Fußball, seine Co-Trainer, Pierre-Emerick Aubameyang und den Druck, Ergebnisse liefern zu müssen, gesprochen.

TOKIO

, 14.07.2017 / Lesedauer: 5 min

  BVB-Trainer Peter Bosz über ...

... die ersten Tage in Dortmund: "Ich wohne zwar noch im Hotel, aber ich fühle mich schon angekommen. Die erste Woche mit der Mannschaft hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte mir aber keine großen Vorstellungen gemacht vorab. Denn jeder Klub ist anders."

... den Vergleich zwischen Ajax und dem BVB: "Es ist schwer, beide Klubs miteinander zu vergleichen. Ajax ist ein großer Klub, hat auch viele Fans in der ganzen Welt. Und beim BVB merke ich jeden Tag, dass das ein großer Verein ist. Wenn ich zum Training fahre, das Stadion sehe und die Fans, selbst hier in Japan. Da spürt man das."

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Asienreise, Tag 1: Autogrammstunde mit Weidenfeller und Toprak

Bilder der Autogrammstunde mit Roman Weidenfeller und Ömer Toprak in Tokio.
14.07.2017
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Bilder der Autogrammstunde mit Roman Weidenfeller und Ömer Toprak in Tokio.© Foto: BVB
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Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

... die Herausforderung, seine Philosophie umzusetzen: "Meistens fragen mich Journalisten, wie lange das denn dauern wird, bis die Mannschaft meine Philosophie umsetzt. Ich kann nur sagen, dass das unterschiedlich ist. In Israel bei Maccabi Tel Aviv ging das übrigens viel schneller als im vergangenen Jahr bei Ajax. Das hängt von vielen Faktoren ab. Wir haben sehr gute Spieler, aber die Akzente im Spiel sind andere. Es wird wichtig sein, dass die ganze Mannschaft das gemeinsam umsetzt. Wenn man diese aggressive Spielweise mit viel Druck nicht gemeinsam umsetzt, dann gibt es Probleme."

… seinen Co-Trainer Hendrik Krüzen: "Bevor ich über die Co-Trainer spreche: Ich arbeite mit dem ganzen Staff zusammen. Jede Person im Umfeld der Mannschaft hat eine wichtige Aufgabe und Position. Das ist mir wichtig zu sagen: Alle sind wichtig. Meinen Co-Trainer Hendrik Krüzen kenne ich schon sehr lange, der war Spieler bei mir 2000 in Apeldoorn in den Niederlanden. Als er aufgehört hatte aktiv zu spielen, wurde er Co-Trainer. Dann haben wir bei Heracles Almelo zusammengearbeitet, das geht bis heute. Hendrik ist immer noch Spieler im Kopf, am liebsten spielt er noch mit. (lacht) Er denkt, dass er das noch kann. Er war ein sehr intelligenter Spieler, er stand im Kader der Europameister-Elf von 1988. Er konnte sehr gut Fußball spielen - mochte nur nicht so gerne laufen. (lacht) Er sieht sehr schnell, was passiert auf dem Platz. Er spürt auch Stimmungen in der Mannschaft. Als Cheftrainer bin ich manchmal ein bisschen weiter weg von der Gruppe. Wir sind total verschiedene Persönlichkeiten. Ich glaube, das muss auch so sein. Ich suche immer nach Leuten, die anders ticken als ich."  

Unser #BVB-Reporter @JuergenKoers mit den ersten Eindrücken aus #Japan. pic.twitter.com/k7kKBa6D8f

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

… und Albert Capellas: "Mit Albert habe ich ein Jahr bei Vitesse Arnheim zusammengearbeitet, das hat mir auch sehr gut gefallen. Seine Fußball-Philosophie, seine Erfahrungen, die er vor allem in Barcelona gesammelt hat mit Pep Guardiola und all diesen Leute, das hilft mir viel. Die Kombination ist interessant, denn auch Albert ist wieder ein ganz anderer Typ als Hendrik. Ich hoffe, dass wir drei zusammen gut funktionieren. Ich spüre, dass es da Klick macht."

... schönen Fußball: "Für mich ist das Wichtigste, dass wir gewinnen. Aber das kann auf verschiedene Weisen funktionieren. Wenn ich zum Fußball gehe, möchte ich auch guten Fußball sehen. Ich versuche immer mit meiner Mannschaft zu gewinnen, aber auch guten Fußball zu zeigen. Als ich Trainer wurde habe ich gesagt: Wenn ich 90 Minuten zugucke, dann will ich auch Vergnügen haben. Vergnügen habe ich vor allem, wenn ich gewinne, aber auch, wenn ich guten Fußball zeige. Das habe ich immer versucht zu erreichen. Guter Fußball ist, wenn die Fans sich amüsieren. Man muss sich anschauen, welche Spieler man hat und ob sie spielen können, wie ich bei Ajax habe spielen lassen in der vergangenen Saison. Das war interessant, wir haben da viele Spiele gemacht, die aufregend waren und Spaß brachten. Wir müssen jetzt sehr gut gucken, welches Spiel wir machen können."

... junge Spieler: "Mit 22, 23 Jahren ist man in Holland schon alt. Dort sagen sie, dass ein Spieler mit 20 schon in der ersten Mannschaft spielen sollte. Aber das hat mit Holland zu tun, mit den Vereinen, die ihre besten Spieler früh abgeben müssen. Dortmund hat sehr gute, junge Spieler, die letztes Jahr viel gespielt haben - auch in der Champions League."

... über die DVDs im Urlaub: "Ich habe einige Spiele gesehen. Bei mir ist das so: Ich kenne die Spieler, klar, aber man lernt einen Spieler erst so richtig kennen, wenn man jeden Tag mit ihm auf dem Platz steht. Die Details, die wichtig sind für mich, spürt man nur, wenn man täglich miteinander arbeitet. Aber das geht schnell. Ich glaube, dass ich in einer Woche schon die Qualitäten der Spieler sehe."

... sein Lieblingsspiel der vergangenen Saison: "Was wichtig für Dortmund war, war das Pokal-Halbfinale in München. Wenn man so ein Halbfinale in München gewinnt, dann ist das Qualität."

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Asienreise, Tag 1: BVB-Ankunft am Flughafen Tokio

Bilder der BVB-Ankunft in Tokio.
14.07.2017
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Bilder der BVB-Ankunft in Tokio.© Foto: BVB
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Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

... Pierre-Emerick Aubameyang: "Das Thema wird uns bis zum 31. August begleiten, wahrscheinlich auch mit anderen Spielern. Das ist immer so. Ich bin Trainer, ich arbeite mit den Spielern, die mir zur Verfügung stehen. Alles andere ist Aufgabe von Michael Zorc. Wir sprechen jeden Tag. Klar, Auba ist ein unglaublicher Spieler. Als Trainer hoffe ich, dass er bleibt, aber wir wissen es nicht."

... den Druck, schnell Ergebnisse liefern zu müssen: "Als Trainer eines Spitzenvereins muss man immer schnell liefern. In Essen müssen wir gewinnen, das habe ich gesagt, das war schlecht, das darf nicht passieren. Selbst, wenn die schon länger im Training sind. Ich will jedes Spiel gewinnen, auch morgen gegen die Urawa Reds. Aber ich bringe zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Mannschaft, von der ich denke, dass sie am ehesten morgen gewinnt, sondern die Mannschaft, die den Fußball spielen kann, den ich mir vorstelle. Das muss man ruhig aufbauen. Ich weiß, wo ich hin will und da kommen wir auch hin, aber Schritt für Schritt."  

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