BVB-Trio arbeitet individuell - Überraschungsgast könnte bald in Brackel auftauchen

rnBorussia Dortmund

Während sich die Teamkollegen in den USA durch Vorbereitungsprogramm und Jetlag kämpfen, arbeiten andere BVB-Spieler in der Heimat an ihrer Fitness. Nächste Woche winkt ein Überraschungsgast.

Dortmund

, 19.07.2019, 17:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit zwei Flaschen Apfelschorle stießen Manuel Akanji und Shinji Kagawa an. Der Schweizer und der Japaner feierten nach getaner Arbeit Geburtstag, Akanji wurde am Freitag 24 Jahre alt. Beide arbeiten in Dortmund individuell an ihrer Fitness.

Rode ist nach Knorpelschaden wieder voll belastbar

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Kagawa soll sich hier mit Betreuung durch einen Athletiktrainer fithalten und warten, ob ein interessantes Angebot aus dem Ausland aufploppt. Akanji, in der Vorsaison wegen einer tiefgreifenden Hüftproblematik mehrfach außer Gefecht, durfte die USA-Reise auslassen. Ein bedächtiger und möglichst schonender Formaufbau ist angezeigt. Auch Marcel Schmelzer, der wegen muskulärer Beschwerden nicht mit über den großen Teich flog, schuftet, um kommende Woche mit den Mannschaftskameraden wieder ins normale Teamtraining einzusteigen.

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Dann könnte auch ein Überraschungsgast wieder im Trainingszentrum in Brackel auftauchen. Sebastian Rode ist nach seinem Knorpelschaden im Knie, erlitten im Trikot von Eintracht Frankfurt im Halbfinale der Europa League beim FC Chelsea, wieder voll belastbar. Da nach dem beendeten Leihgeschäft mit Frankfurt noch keine Einigung über eine Weiterbeschäftigung bei den Hessen erfolgt ist, muss er in Dortmund zum Dienst antreten. Eine sportliche Perspektive gibt es dennoch kaum.

Schürrle ist ein Thema in Russland

Das gilt auch für Andre Schürrle. Der Weltmeister hält sich mit Billigung des Vereins immer noch individuell fit. Ein Abnehmer für den Stürmer will sich bislang nicht finden, oder die Vorstellungen des Spielers passten nicht mit denen des anfragenden Klub überein. Galt bisher die englische Premier League als bevorzugtes Ziel, scheint das Suchgebiet inzwischen deutlich ausgedehnt. Schürrles Berater Ingo Haspel tauchte in russischen Medien auf. „Wir sind noch immer an der Möglichkeit der Fortsetzung seiner Karriere in Russland interessiert. Wir sprechen mit russischen Klubs, aber ich kann keine genauen Namen nennen“, zitiert das Portal Sport24.ru Haspel.

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Regulär in den Dortmunder Trainingsbetrieb einsteigen werden in den nächsten Tagen Mahmoud Dahoud und Achraf Hakimi. Dahoud bekam nach dem Finale der U21-EM (1:2 gegen Spanien) wie alle Borussen drei Wochen frei. Hakimi, der mit Marokko am 5. Juli im Achtelfinale des Afrika-Cups überraschend an Benin scheiterte (1:4 n.E.) erhält weniger Erholungspause. Der einfache Grund: Er hatte nach seinem Mittelfußbruch Anfang April mit anschließender Pause und Reha genug Zeit zum Durchschnaufen. Der BVB benötigt ihn.

BVB-Vorbereitung geht in die entscheidende Phase

Wenn der Kader dann kommende Woche erstmals komplett ist, bleiben nur noch rund eineinhalb Wochen bis zum ersten Pflichtspiel, dem Supercup gegen den FC Bayern München, und zweieinhalb Wochen bis zur ersten Runde im DFB-Pokal, wo der BVB auf den KFC Uerdingen trifft.

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