BVB-U17-Trainer Hoffmann: "Lust auf mehr"

Verdiente Titelverteidigung

Die Meister-Party bei den B-Junioren von Borussia Dortmund fiel am Sonntag nach dem Titel-Hattrick auf westdeutscher Ebene dezent aus. Noch nämlich sind die schwarzgelben Talente für diese Saison nicht am Ende ihres Weges. Bereits am Mittwoch startet die Endrunde um die deutsche Meisterschaft mit dem Halbfinal-Hinspiel um 18 Uhr beim VfB Stuttgart.

Dortmund

, 07.06.2016, 09:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-U17-Trainer Hoffmann: "Lust auf mehr"

So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.

Der erneute Triumph in der Weststaffel macht nachhaltig deutlich, dass sich die mittlerweile wieder erstklassige Nachwuchsarbeit beim BVB nicht auf den U19-Vorzeigejahrgang, der mit dem 5:3 im Hoffenheimer DM-Finale zum wiederholten Mal eine ganz dickes Ausrufezeichen setzte, reduzieren lässt.

Im Schatten der U19

Etwas im Schatten hat die Mannschaft von Trainer Benjamin Hoffmann in den letzten Wochen und Monaten ihre eigene, nicht weniger beachtenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben. Dafür allein spricht die Statistik, die Hoffmanns Schützlinge in der Abschlussplatzierung mit mehr Punkten (67) ausweist als die zurecht hochgelobten schwarzgelben Meister der letzten beiden Jahre. Vorherzusehen war diese positive Entwicklung so sicherlich nicht.

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Bildergalerie

So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft

Hier gibt es Bilder des BVB-Sieges gegen Fortuna Düsseldorf, der die BVB-U17 zum Westdeutschen Meister macht.
05.06.2016
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So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
Die BVB-U17 ist Westdeutscher Meister.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
So feierte die BVB-U17 die Westdeutsche Meisterschaft.© Foto: Ludewig
Schlagworte BVB

Als turmhoher Favorit nahm Bayer Leverkusen das Punkterennen auf. Das Ziel der Dortmunder im erweiterten Anwärterkreis orientierte sich eher Richtung Platz zwei, der dieses Jahr DM-Teilnahme berechtigt. Das erste Saisondrittel entsprach schließlich auch den Prognosen. Leverkusen marschierte mit acht Siegen in Serie und 24 Punkten vorneweg. Der BVB hingegen ließ fünf Zähler in Mönchengladbach (1:1) und gegen Schalke (1:2) liegen, reiste am neunten Spieltag mit eben diesem Rückstand zum Gipfel an den Mittelrhein und siegte nach einem Treffer von Sören Lippert mit 1:0.

Duell mit Leverkusen

Bayer zeigte fortan Nerven, ließ weiter Federn. Schon acht Tage später stürmten die Borussen an die Tabellenspitze und gaben sie nicht mehr her. Es blieb bei der einen unglücklichen Niederlage. Da die Schwarzgelben auch den zweiten Vergleich in der Rückrunde gegen Leverkusen mit 1:0 durch einen Beste-Strafstoß für sich entschieden, gibt es an der verdienten Titelverteidigung nichts zu deuteln.

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Die Kriterien für den Erfolg liegen für Dortmunds Coach auf der Hand: "Die Jungs haben einen unbändigen Willen gezeigt und sich im Laufe der Saison toll entwickelt. Wir waren in der Breite so gut aufgestellt, dass wir alle zwischenzeitlichen und längerfristigen Ausfälle kompensieren konnten." So fehlt seit Oktober in Robin Wodniok (Kreubandriss) eine ganz wichtige Offensivkraft.

Beste im DFB-Kader

Die Jungjahrgänge Emre Aydinel und Robin Kehr aus der U16 ergänzen mittlerweile den insgesamt 25-köpfigen Kader. Und international unterwegs sind auch mehrere Jungen. Jan Niklas Beste gehört fest dem DFB-U17-Kader an. Julian Schwermann, Tim Sechelmann und Dominik Wanner zählen zum erweiterten Kreis. David Kopacz ist Stammkraft in der polnischen U17. Das vorrangige Ziel DM-Endrunde wurde mit der Westmeisterschaft übertroffen. „Wir haben alle Lust auf mehr“, freut sich Hoffmann auf die nun folgende Zugabe.  

 

Das erfolgreiche Aufgebot der U17 von Borussia Dortmund:

Tor: Mario Schragl, Michael Luyambula, Björn Heußen.

Abwehr: Jan Niklas Beste, Miguel Blanco Lopez, Julian Horstmann, Luca Jannis Kilian, Sören Lippert, Alexander Schulte, Julian Schwermann, Tim Sechelmann, Jan Stuhldreier, Sefa Topcu,

Mittelfeld: Hüseyin Bulut, David Kopacz, Philipp Wagner, Dominik Wanner, Hapsuno Yildiz, Yoel Yilma, Semih Zengin

Angriff: Marcel Exner, Gabriel Kyeremateng, Robin Wodniok, Emre Aydinel, Robin Kehr.

Funktionsteam: Trainer Benjamin Hoffmann, Co-Trainer Sebastian Geppert, Torwart-Trainer Thomas Feldhoff, Betreuer Christian Heimann, Physiotherapeut Sebastian Mäker, Athletik-Trainer Anke Steffen und Markus Müller.

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