Borussia Dortmund

BVB-U23: Gelungenes Zagadou-Comeback nach 231 Tagen – Coulibaly gibt Debüt

Die Leidenszeit ist beendet! Dan-Axel Zagadou feiert nach 231 Tagen Verletzungspause sein BVB-Comeback bei der U23. Youngster Soumaila Coulibaly gibt beim ärgerlichen 1:2 in Berlin sein Debüt.
BVB-Comeback in Berlin: Dan-Axel Zagadou (M.). © BVB / Jens Volke

Um kurz vor 14 Uhr stieg am Samstagmittag auch der Puls des sonst immer lässig wirkenden Dan-Axel Zagadou. Nach 231 Tagen Verletzungspause stand Borussia Dortmunds Abwehrspieler im Berliner Stadion Lichterfelde endlich wieder bei einem Pflichtspiel auf dem Rasen.

Zagadou schaltet sich immer wieder mit ins BVB-Offensivspiel ein

Kapitän Franz Pfanne gab „Daxo“ noch einige aufmunternde Worte mit auf den Weg, Torhüter Stefan Drljaca nahm den Franzosen kurz in den Arm. Und wenige Sekunden später war sie dann beendet, die schier endlose und eigentlich seit Sommer 2020 andauernde Leidenszeit – unterbrochen durch zwei Kurz-Comebacks – des 22-Jährigen.

Berkan Taz (l.) traf kurz vor der Halbzeit zum 1:1. © BVB / Jens Volke © BVB / Jens Volke

68 Minuten – etwas mehr als von Trainer Enrico Maaßen angekündigt – dauerte das gelungene Zagadou-Comeback in der 3. Liga. Als linker Teil der defensiven Dreierkette schaltete er sich vor allem in den ersten 30 Minuten auch häufig mit ins Dortmunder Offensivspiel ein. Kurz vor seiner Auswechslung dribbelte Zagadou vor dem eigenen Sechzehner gekonnt drei Berliner Gegenspieler aus.

Viktoria macht nach Drljaca-Fehler das 1:0 – Taz antwortet umgehend

Umso ärgerlicher, dass nach einem doppelten Drljaca-Fehler, der den Berlinern das Leder zweimal hintereinander in die Füße spielte, die bis dahin harmlosen Gastgeber durch Enes Küc in Führung gingen (38.). Doch der BVB II gab nach einem Konter in Person von Berkan Taz umgehend die passende Antwort zum 1:1 (42.).

Comeback und Debüt: Soumaila Coulibaly (r.) wurde nach 68 Minuten für Dan-Axel Zagadou eingewechselt. © BVB / Jens Volke © BVB / Jens Volke

Weitere positive Nachricht: Für Zagadou kam Soumaila Coulibaly ins Spiel. Der Sommer-Neuzugang hatte sich im Februar – noch als Jugendspieler von Paris Saint-Germain – einen Kreuzbandriss zugezogen und seit seiner Ankunft in Dortmund gemeinsam mit Zagadou auf sein Comeback hingearbeitet. In Berlin gab es also doppelten Grund zur Freude – allerdings ohne Happy End.

BVB-U23 kassiert in Berlin ihre sechste Saison-Niederlage

Coulibaly wurde auf der linken Seite überlaufen, Pfanne war in der Mitte nicht nah genug an seinem Gegenspieler dran – und Lucas Falcao vollendete aus kurzer Distanz zum 2:1 für Viktoria Berlin (86.). Das war der aus Dortmunder Sicht ernüchternde Schlusspunkt dieser Partie. In der Tabelle rutscht das Maaßen-Team auf Rang neun ab. „Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle. Umso ärgerlicher ist es, dass wir hier verlieren. Wir haben gerade eine fiese Phase, die wir überstehen müssen“, sagte Maaßen bei „Magenta Sport“.

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