BVB-Umsatz beläuft sich auf 376 Millionen Euro

Geschäftsjahr 2015/16

Borussia Dortmund hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 eine neue Bestmarke erzielt. Wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Bilanz-Pressekonferenz am Freitagmittag mitteilte, beläuft sich der Umsatz auf 376 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss liegt bei knapp 29,5 Millionen Euro.

DORTMUND

, 19.08.2016, 12:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

"Das eigentlich Positive ist nicht der Rekordumsatz, sondern die Tatsache, dass wir, wenn wir die Transfers rausnehmen, immer noch sieben Prozent mehr Umsatz gemacht haben. Das ist ein Zeichen, dass wir richtig stark wachsen", erklärte Watzke. Es soll eine Dividende pro Aktie von sechs Cent geben. Watzke: "Der nächste Schritt muss 400 Millionen Euro sein."

Erst Japan, dann USA

Die Internationalisierung bei den Schwarzgelben wird in den kommenden Jahren weiter voranschreiten: "Wir werden im nächsten Jahr wahrscheinlich nach Japan gehen, anschließend in die USA", erklärte Watzke. "Wir gehen die Internationalisierung an - aber mit Augenmaß. Wir kriegen das hin und wissen, wo wir herkommen."

Gute Nachricht für die Fans: Watzke teilte mit, dass die Eintrittspreise in den kommenden Jahren maximal um die Inflationsrate steigen werden. Zum personellen Umbruch in dieser Sommerpause sagte der BVB-Geschäftsführer: "Wir haben keine Krabbelgruppe, benötigen aber etwas Geduld. Es ist ein Umbruch, keine Frage. Thomas Tuchel wird die Zeit bekommen."

Ziel für die Saison 2016/17 sei es, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren. Der Spieleretat wird künftig bei rund 115 Millionen Euro liegen.

Transfers nach dem 1. Juli

Mit in diese Bilanz fließen unter anderem die Transfers von Mats Hummels (für 38 Millionen Euro zum FC Bayern München) und Ilkay Gündogan (für 25 Millionen Euro zu Manchester City).

Nicht berücksichtigt sind hingegen der Verkauf von Henrikh Mkhityran (für 42 Millionen Euro zu Manchester United) sowie die Zugänge Mario Götze (für 22 Millionen Euro vom FC Bayern München verpflichtet) und Andre Schürrle (für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet) - alle drei Transfers sind nach dem 1. Juli 2016 über die Bühne gegangen.

Krösus ist Real Madrid

In der "Deloitte Football Money League", der Rangliste der 20 weltweit einkommenstärksten Fußball-Klubs, lag der BVB zur Saison 2014/15 mit 280,6 Millionen Euro auf Rang 11. Spitzenreiter war Real Madrid mit 577 Millionen Euro. Durch den neuen Umsatzrekord könnte Borussia Dortmund in die Top Ten vordringen.

Zum Vergleich: Der aktuelle Umsatz des Liga-Konkurrenten FC Bayern München beläuft sich auf 523,4 Millionen Euro

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