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BVB-Urgestein Schmelzer: Einer der schönsten Momente in meinem sportlichen Leben

Borussia Dortmund

Hinter BVB-Urgestein Marcel Schmelzer liegen schwierige Monate. Unter Lucien Favre kommt der 31-Jährige kaum zum Einsatz - trotzdem erlebte er einen der schönsten Momente seiner Karriere.

Dortmund

, 02.01.2020, 10:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Urgestein Schmelzer: Einer der schönsten Momente in meinem sportlichen Leben

© imago/Jan Huebner

Im vergangenen Sommer stand Schmelzer nach 14 Jahren beim BVB vor dem Abschied: „Es war von meiner Seite aus alles geklärt mit einem Verein aus dem Ausland, der mir darüber hinaus eine Arbeit als Trainer in einem hochangesehenen Trainingskomplex ermöglicht hätte - parallel zum Trainings- und Spielbetrieb“, sagte Schmelzer im Interview mit dem „Kicker“. Doch die Borussia verweigerte die Freigabe.

Schmelzer erlebt besonderen BVB-Moment in Mönchengladbach

Unter Trainer Lucien Favre kam Schmelzer nach seiner Verletzung im Herbst 2018 kaum noch zum Einsatz - trotzdem erlebte er einen der emotionalsten Momente seiner Karriere: Nach dem abschließenden Saisonspiel in Mönchengladbach (2:0) wurde Schmelzer von den Fans gefeiert. „Es war ein unheimlich emotionaler Moment für mich. Wahrscheinlich einer der schönsten in meinem sportlichen Leben.“

BVB-Urgestein Schmelzer: Einer der schönsten Momente in meinem sportlichen Leben

Marcel Schmelzer holte sich Rat bei Ex-Trainer Jürgen Klopp. © dpa

Bereits im Mai 2018 hatte Schmelzer die Kapitänsbinde bei seinem Herzensklub abgegeben - daran hatte auch Ex-Trainer Jürgen Klopp seinen Anteil. Einige Gespräche „mit Personen, deren Meinung mir wichtig ist, zum Beispiel Jürgen Klopp“, hätten den Ausschlag gegeben, sagte Routinier. Diese hätten ihm gesagt, im damaligen Moment würde nicht der Marcel Schmelzer beim BVB spielen, den sie kennen.

Marcel Schmelzer will „den maximalen Erfolg“

„Ich war irritiert, wusste nicht, wie sie es meinen“, sagte der ehemalige Nationalspieler. Die Erklärung sei gewesen: „Wir haben das Gefühl, du willst es den Fans recht machen, dem Trainer, den Mitspielern, dem Klub. Aber was ist mit dir? Du setzt dich zu sehr unter Druck. Versuche, es dir recht zu machen.“

Zwei Jahre lang hatte Schmelzer als Kapitän in der Öffentlichkeit gestanden. „Ich wollte einen kompletten Neuanfang. Und ich muss nicht jede Woche öffentlich meine Meinung kundtun, ich benötige das nicht für meinen Seelenfrieden“, sagte er. „Ich bin ein Teamplayer und versuche im Hintergrund alles dafür zu tun, dass wir den maximalen Erfolg haben.“

Mit dpa-Material

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