BVB-Verteidiger Mats Hummels wollte ursprünglich etwas anderes werden

Borussia Dortmund

BVB-Profi Mats Hummels ist der Abwehrchef bei Borussia Dortmund. Wenn es nach ihm geht, wäre er aber eigentlich etwas anderes geworden.

Dortmund

, 25.04.2020, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Profi Mats Hummels (l.) jubelt mit Lukasz Piszczek und Emre Can (r.).

BVB-Profi Mats Hummels (l.) jubelt mit Lukasz Piszczek und Emre Can (r.). © Kirchner Media

Borussia Dortmund hat Mats Hummels im Sommer 2019 zurück aus München geholt, damit der erfahrene Defensivmann für Stabilität in der BVB-Verteidigung sorgt. Da ist der 31-Jährige gesetzt, da macht er einen – größtenteils – sehr guten Job. Wenn es nach Hummels gegangen wäre, wäre er aber als Fußballer nie in der Innenverteidigung gelandet.

BVB-Profi Mats Hummels: „Mein Vater hat mich davor bewahrt“

„Bis ich 14 oder 15 Jahre alt war, war ich immer Stürmer“, erklärt Hummels im Podcast „Gemischtes Hack“ von Felix Lobrecht und Tommi Schmitt. Sein Vater, Hermann Hummels, habe ihn schließlich in die Defensive verfrachtet, als dieser sein Trainer wurde. „Mein Vater hat mich davor bewahrt, als Stürmer in der 6. Liga zu landen“, sagt Hummels, der sich dennoch in jungen Jahren nicht als Innenverteidiger sehen wollte.

Hummels, als Innenverteidiger immerhin Weltmeister, sechsmal Deutscher Meister, zweifacher DFB-Pokal-Sieger und Gewinner weiterer Titel, wollte in der defensiven Schaltzentrale auflaufen. „Mit 16 oder 17 wollte ich defensiver Mittelfeldspieler werden“, so Hummels. „In der Not frisst der Teufel aber Fliegen. Dann spiele ich zur Not auch in der Innenverteidigung“, sagt er und lacht.

BVB-Verteidiger Hummels ist zufrieden mit seiner Leistung

Bereut hat Hummels bislang seinen Weg nicht. „Ich habe genug Lob in meiner Karriere bekommen. Ich spiele aber auch spektakulärer, als andere Innenverteidiger. Und ein bisschen Torgefahr hilft auch, um Anerkennung zu bekommen“, sagt er. Immerhin: 23 Tore in 323 Bundesliga-Spielen – die hätte er als Stürmer wohl nicht erzielt.

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