BVB will Fulham-Stürmer Abraham – Transfer scheitert wegen Kleinigkeit

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Borussia Dortmund will kurz vor Ende der Transferperiode zuschlagen und Fulham-Stürmer Timmy Abraham verpflichten, doch der Deal scheitert. Ganz abgeschrieben ist der Spieler aber nicht.

Dortmund

, 09.10.2020, 14:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Deadline Day (Montag) wollte Borussia Dortmund noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Timmy Abraham, Bruder von Chelsea-Stürmer Tammy, dessen Party für Jadon Sancho eine Strafe nach sich gezogen hatte, sollte zum BVB wechseln. Die angepeilte Leihe des 19-jährigen Angreifers, der aktuell für die U23 des FC Fulham aufläuft, platzte allerdings kurz Schluss, wie transfermarkt.de zuerst berichtete. Inzwischen steht fest, warum es zu keinem erfolgreichen Vertragsabschluss kam.

BVB wollte Abrahahm holen: Darum scheiterte der Transfer

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten scheiterte der Transfer an ein paar juristischen Feinheiten, die noch zwischen den Vereinen abgewickelt werden mussten. Mit dem Spieler hingegen war sich die Borussia grundsätzlich einig. Abraham, der Fulhams Nachwuchsabteilung entstammt und in bisher 23 Pflichtspielen für die dortige Zweitvertretung vier Treffer erzielen konnte, sollte zunächst für die Dortmunder U23 auf Torejagd gehen, um sich für Einsätze bei den Profis zu empfehlen. Nach Jadon Sancho (20), Jude Bellingham (17) und Jamie Bynoe-Gittens (16) wäre er der aktuell vierte Engländer in Diensten des BVB gewesen.

In Dortmund schätzen sie den 1,85 Meter großen Stürmer wegen seiner robusten Art und seiner Schnellkraft, zudem wurde sein Charakter für gut befunden. Mit dem starken Rechtsfuß hatte sich U23-Kaderplaner Ingo Preuß intensiv ausgetauscht. Ob er und die restlichen BVB-Verantwortlichen im Winter einen weiteren Anlauf unternehmen und sich in Kontakt mit dem FC Fulham und Abraham begeben werden, ist aber noch nicht abschließend geklärt - und hängt wohl auch von einer weiteren U23-Personalie ab.

Abraham wäre für den BVB ein Schnäppchen gewesen

Moritz Broschinski nämlich soll dann nach seinem Ende August erlittenen Mittelfußbruch längst wieder dienstfähig sein. Vom 20 Jahre jungen Stürmer versprechen sich Dortmunds Entscheider einiges. Er kam im Sommer ablösefrei von Energie Cottbus. Um Zugriff auf Abraham zu haben, bemühte sich der BVB kürzlich um eine Kaufoption. Dem Vernehmen nach belief sich diese Summe aber beileibe nicht auf 2,2 Millionen Euro, wie viele Medien in Umlauf brachten. Die Borussia hätte deutlich weniger Geld berappen müssen, wenn ihr Abraham während des Leih-Geschäfts gefallen hätte.

Freilich: Dieses Detail ist erst mal Makulatur. Am Ende ging der Deal schließlich schief.

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