BVB mit Sancho und Haaland auf Rekordjagd - Dortmund ist Kohfeldts Lieblingsgegner

rn09 Fakten

Die BVB-Rekordjagd von Jadon Sancho und Erling Haaland geht in Bremen weiter. Aber Achtung: Dortmund ist Florian Kohfeldts Lieblingsgegner. Die 09 Fakten.

Dortmund

, 22.02.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

01.) Werder ist schlecht wie nie: Die nur 17 Bremer Punkte nach 22 Bundesliga-Spieltagen bedeuten einen neuen Vereinsnegativrekord. Die vier Siege sind ebenfalls ein neuer Negativrekord für die Hanseaten, die 13 Niederlagen eingestellter Rekord. Auf Rang 18 war Bremen in einer Rückrunde übrigens noch nie zu finden - viel fehlt nicht mehr. Der SVW hat acht der vergangenen neun Bundesliga-Spiele verloren. Nun droht die fünfte Bundesliga-Niederlage in Serie, damit würden die Hanseaten ihren Vereinsnegativrekord einstellen.


02.) Historischer Torrekord: Der BVB hat einen neuen Vereins-Torrekord nach 22 Spieltagen aufgestellt (63 Treffer, nur der HSV war 1981/82 besser: 65 Tore). Alleine in den fünf Rückrundenspielen traf der BVB 22 Mal.


03.) Dortmund mit überragender Spielstärke: Der BVB erzielte 58 seiner 63 Saisontore aus dem Spiel heraus, also nur fünf nach Standards. Sensationelle 45 Treffer gelangen nach einem Pass, nach 22 Bundesliga-Spieltagen ist das ein neuer ligaweiter Bundesliga-Rekord.

BVB mit Sancho und Haaland auf Rekordjagd - Dortmund ist Kohfeldts Lieblingsgegner

© deltatre

04.) Haaland und Sancho - überragende 19-Jährige: Erling Haaland ist der erste Spieler, der in seinen ersten fünf Bundesliga-Spielen acht Treffer erzielte. Jadon Sancho traf zuletzt gegen Frankfurt zum 13. Mal in dieser Saison, übertraf damit bereits seinen Wert der kompletten Vorsaison (12 Tore). Wie 2018/19 (19 Assists) ist er auch in dieser Spielzeit (14 Assists) der Top-Vorbereiter der Liga (gleichauf mit Thomas Müller). In der Scorer-Wertung belegt der junge Engländer ebenfalls Platz eins (27 Torbeteiligungen, wie Robert Lewandowski).


05.) Bekommt der BVB auch auswärts die Defensive dicht? Die Borussia ließ gegen Frankfurt nur einen Torschuss zu, seit Beginn der Datenerhebung 1992/93 war dies erst zum zweiten Mal der Fall (zuvor im November 2014 beim 1:0 gegen Mönchengladbach). Auswärts kassierte der BVB im Jahr 2020 aber in drei Spielen satte zehn Gegentore (5:3 in Augsburg, im Pokal 2:3 in Bremen und 3:4 in Leverkusen).


06.) Bremen ist der BVB-Schreck: Dortmund verlor nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele gegen Bremen - das hört sich aus BVB-Sicht nach eitlem Sonnenschein an. Doch die jüngste Realität ist deutlich brutaler: Bremen verpasste dem BVB in der vergangenen Saison zwei dicke Dämpfer in Bezug auf Titelhoffnungen: Im Pokal-Achtelfinale Anfang Februar setzte sich der SVW in Dortmund durch (3:3 nach Verlängerung, 4:2 im Elfmeterschießen), am 32. Bundesliga-Spieltag trotzte Werder dem BVB ein 2:2 nach einem 0:2-Rückstand ab. Der BVB hatte nach der Partie zwei Spieltage vor Saisonende vier Punkte Rückstand auf die Bayern. Das war die Vorentscheidung im Titelkampf. Und in dieser Saison ging es so weiter, in der Bundesliga kam die Borussia zu Hause gegen Bremen nicht über ein 2:2 hinaus, jüngst folgte dann das erneute Aus im Pokal-Achtelfinale.


07.) Kohfeldt mag den BVB: Bremen verlor mit Florian Kohfeldt nur eins der sieben Pflichtspiele gegen Borussia Dortmund (am 15. Dezember 2018 auswärts mit 1:2).

BVB mit Sancho und Haaland auf Rekordjagd - Dortmund ist Kohfeldts Lieblingsgegner

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08.) Guerreiro, der „stille Star“: Raphael Guerreiro wurde immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Ist er aber fit, darf er getrost zu den Top-Spielern der Bundesliga gezählt werden. Das bewies er jüngst eindrucksvoll: In den vergangenen vier Bundesliga-Spielen sammelte der Portugiese sechs Scorer-Punkte (drei Tore, drei Assists).


09.) Kohfeldt hat „sein Händchen“ verloren - und gibt den Jokern wenig Zeit: Florian Kohfeldt wechselte unter allen aktuellen Cheftrainern in dieser Bundesliga-Saison durchschnittlich am spätesten, im Schnitt in der 63. Minute erstmals. In 16 der 22 Spiele war die letzte halbe Stunde schon angebrochen, als er zum ersten Mal wechselte. Ohne Erfolg: Bremen ist der einzige Bundesliga-Klub, der in dieser Saison noch kein Tor durch einen Joker erzielt hat (vergangene Saison noch 14). Noch schlimmer: Die Joker gaben noch nicht einmal einen Assist! Dortmunds Einwechselspieler trafen acht Mal (Ligaspitze mit Leipzig), gaben zudem vier Assists.

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