BVB wird Tuchel-Zukunft nach Pokalfinale klären

Gerüchte um Favre

Die Spekulationen um eine mögliche Trennung von Thomas Tuchel bei Borussia Dortmund reißen nicht ab. Nach einer Meldung der "Bild" soll sich der BVB "bereits weitgehend einig" mit dem ehemaligen Gladbach-Trainer Lucien Favre sein. Nach Informationen dieser Redaktion kann von weit fortgeschrittenen Verhandlungen allerdings nicht die Rede sein.

DORTMUND

, 15.05.2017 / Lesedauer: 2 min
BVB wird Tuchel-Zukunft nach Pokalfinale klären

Die Gerüchte reißen nicht ab: Lucien Favre (l.) wird als Nachfolger von BVB-Trainer Thomas Tuchel gehandelt.

Dem Bericht nach soll der bei OGC Nizza noch bis 2019 unter Vertrag stehende Schweizer in Dortmund einen Einjahres-Vertrag plus Option auf ein weiteres Jahr erhalten. Allerdings stehe noch die Einigung der mit den Franzosen über die Ablösemodalitäten aus. Favre hatte sein Amt an der Cote d´Azur erst im Sommer 2016 angetreten und Nizza gleich in die Spitzengruppe der Ligue 1 geführt. Aktuell ist die Mannschaft Tabellendritter.

"Ich kommentiere keine Gerüchte"

Der frühere Bundesliga-Coach, der vor seiner Zeit in Mönchengadbach auch die Berliner Hertha trainierte, hatte zuletzt - gefragt nach den Spekulationen - auf eine klare Aussage verzichtet. "Ich kommentiere keine Gerüchte", hatte der 59 Jahre alte Schweizer am Freitag gesagt.

Eine Entscheidung über Tuchels Zukunft wird ohnehin erst nach dem Pokalfinale in Berlin fallen. Angersichts der großen Differenzen zwischen Vereinsführung und dem Trainer scheint eine Trennung unausweichlich. Zu den Gerüchten wird der BVB allerdings aus gutem Grund bis dahin keine Stellung beziehen. Nichts soll die Vorbereitung auf das Pokalfinale stören.

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