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BVB-Youngster Tobias Raschl: „Das sind immer besondere, geile Spiele“

Borussia Dortmund

Beim BVB wartet Tobias Raschl noch auf den großen Durchbruch, eine Verletzung hat ihn zurückgeworfen. Er verrät, wie wichtig Geduld und Ehrgeiz sind – und was ihm das Derby bedeutet.

Dortm

, 22.10.2020, 14:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Tobias Raschl (l.) und BVB-Neuzugang Reinier kämpfen um den Ball in einer Trainingseinheit.

Tobias Raschl (l.) und BVB-Neuzugang Reinier kämpfen um den Ball in einer Trainingseinheit. © Guido Kirchner

Tobias Raschl hat kein einfaches Jahr hinter sich. Der 20-Jährige wurde im vergangenen Jahr in den Profi-Kader befördert, kam für den BVB einmal in der Bundesliga zum Einsatz und spielte ansonsten in der Regionalliga für Dortmunds Zweitvertretung. Nun äußerte er sich über seine kürzlich beendete Verletzungspause, seinen Lernprozess und seine großen Vorbilder.


Im Podcast des BVB sprach Tobias Raschl über...

... seine hartnäckige Bänderdehnung: „Leider hatte ich damit länger zu kämpfen als eigentlich gedacht. Aufgrund meiner Situation am Sprunggelenk, an dem ich schon häufiger verletzt war, musste ich jetzt fünf bis sechs Wochen pausieren. Das hat mich ein wenig zurückgeworfen. In der Reha habe ich es aber wieder aufgebaut - und die Länderspielphase anschließend genutzt, um wieder heranzukommen. Jetzt bin ich wieder voll im Training. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“


... Geduld und Ehrgeiz: „Ich bin ein geduldiger Mensch, aber ich bin auch ehrgeizig. Das schließt sich nicht aus. Im jungen Alter gehört es dazu, Geduld zu haben. Gleichzeitig braucht man aber auch Ehrgeiz. Man muss jede Situation nutzen, um sich zu verbessern und weiterzukommen. In der Jugend war ich mit dem Aspekt Geduld nicht wirklich konfrontiert, da ich dort gefühlt jedes Spiel gespielt habe. Wenn man das aber erlebt, lernt man es von allein. Und man kriegt es auch vom Umfeld mit, von den Trainern oder den Mitspielern, die dir sagen, dass man Zeit und Geduld braucht.“


... über seinen Lernprozess, auf dem Weg zu den Profis: „Wenn du keine Geduld hast und es überstürzt, bist du fehl am Platz, glaube ich. Du musst dich erst einmal hinten anstellen. Du kommst aus der Jugend und triffst auf erfahrene Profis, die teilweise schon fünf oder zehn Jahre im Geschäft sind und auf diesem Niveau spielen. Da brauchst du die Zeit, um zu lernen – und das habe ich im ersten Jahr richtig gut gemacht. Ich habe mich weiterentwickelt, auch vom Typ her. Jetzt langsam geht es in den nächsten Step.“


... über das Derby gegen Schalke, das zurückliegende Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim und seine Verbindung dazu: „Damit verbinde ich einiges. Über das Derby brauche ich nicht viel zu sagen – das sind immer besondere, geile Spiele. Außerdem stand ich gegen Schalke das erste Mal im Kader der Ersten Mannschaft (beim 0:0 in der Hinrunde der Saison 2019/2020, d. Red.). Damit hat alles angefangen, das war ein wichtiger, erster Step. Und gegen Hoffenheim durfte ich mein Debüt feiern (beim 0:4 am letzten Spieltag der vergangenen Saison, d. Red.). Klar war das kein schönes Spiel, für mich war es aber ein toller, großartiger Moment, den ich nie vergessen werde.“


... über seine Ziele für die kommenden Wochen: „Ich hoffe, dass ich bald wieder an meine 100 Prozent kommen werde. Danach will ich gucken, wie es läuft, ob ich mal im Kader stehen kann oder einen Kurzeinsatz bekomme. Das ist erst mal das Ziel, um wieder reinzukommen. Ich will wieder richtig fit werden - und nicht mehr so anfällig sein für kleine Bänderverletzungen.“

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... über Jude Bellingham: „Jude ist 17 Jahre alt, er hat in Englands Zweiter Liga gespielt, von dort hatte ich schon ein paar Szenen oder Spiele gesehen. Und was er hier direkt abgeliefert hat, ist schon beeindruckend. Er ist sehr, sehr stark - und steht nicht umsonst da, wo er gerade ist.“


... über sein Vorbild im BVB-Kader: „Viele bei uns bringen das mit, was ich noch brauche, diese Härte, Robustheit oder Abgezocktheit. Emre Can zum Beispiel. Wenn ich mein Vorbild nennen soll, ist das Iniesta. Von ihm habe ich mir viele Videos angeschaut. Ich wollte immer so spielen wie er. Außerdem finde ich Thiagos Spielart sehr beeindruckend.“

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