BVB zahlt seinen Profis insgesamt 111 Millionen Euro

Geschäftsbericht 2015/16

Borussia Dortmund hat am Freitag den Geschäftsbericht für das Jahr 2015/16 veröffentlicht. Demnach überwies der BVB seinen angestellten Fußballern rund 111 Millionen Euro - das entspricht einer satten Steigerung in Höhe von 17,7 Prozent.

DORTMUND

, 23.09.2016, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB zahlt seinen Profis insgesamt 111 Millionen Euro

Die Personalkosten für BVB-Profiabteilung belaufen sich auf 110, 9 Millionen Euro.

Schon bei der Bilanzpressekonferenz Ende August hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die signifikante Erhöhung bestätigt und unter Berücksichtigung der weiteren Verstärkung des Kaders auch eine weitere moderate Anhebung der Gehälter angekündigt. Man plane, so Watzke damals, "mit 115 bis 120 Millionen Euro".

Watzkes Festgehalt gesunken

140,2 Millionen Euro (Vorjahr: 117,9 Mio.) Personalkosten weist der Geschäftsbericht aus. Davon entfielen auf die Profimannschaft mit Trainern und dem Betreuerstab 110,9 Millionen Euro. 6,5 Millionen Euro verschlang die Jugendabteilung, 22,8 Millionen Euro entfielen auf die Verwaltung. Die Gehaltskosten für die Profis waren zu einem gewissen Teil leistungsbezogen.

Gesunken ist das Gehalt des Geschäftsführers selbst. Watzke erhielt Festbezüge in Höhe von 1,02 Millionen Euro (Vorjahr 1,20 Millionen Euro). Hinzu kamen Bonuszahlungen in Höhe von 1,26 Millionen Euro durch das gute sportliche und wirtschaftliche Abschneiden. Finanzgeschäftsführer Thomas Treß erhielt 909.000 Euro, davon waren 244.000 Euro erfolgsabhängige Zahlungen.

Moderat positives Geschäftsergebnis erwartet

Die Umsatzerwartung für das laufende Geschäftsjahr liegt bei circa 340 Millionen Euro, die Geschäftsführung erwartet ein moderat positives Geschäftsergebnis. Wie groß das ausfällt, hängt auch vom künftigen sportlichen Abschneiden ab.

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