BVB zeigt Tottenham beim 3:0 die Grenzen auf

Europa League

Der Vergleich zwischen englischem und deutschem Fußball ist oft gezogen worden vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur. Ein eindeutigeres Statement als am Donnerstagabend hätte der BVB dazu kaum abgeben können. Nach dem überlegen herausgespielten 3:0 (1:0) fährt Dortmund mit glänzenden Aussichten zum Rückspiel in einer Woche.

DORTMUND

, 10.03.2016, 20:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die #BVB-Profis nach dem 3:0 gegen @SpursOfficial vor der #Südtribüne. #BVBTOTpic.twitter.com/i9wg7FyevX

— Ruhr Nachrichten BVB (@RNBVB)

Für seine Art des Fußballs genießt Tottenham in der englischen Liga einen hervorragenden Ruf. Das Pressing, die Kombinationssicherheit, so lobte auch BVB-Trainer Thomas Tuchel im Vorfeld, suchen in der Premier League ihresgleichen. Es war daher nicht zu erahnen, dass die beste Phase der Gäste im Signal Iduna Park in der knappen Zeitspanne zwischen dem Anstoß und dem von Roman Weidenfeller problemlos parierten Schuss von Christian Eriksen 39 Sekunden später liegen sollte.

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Europa League, Achtelfinale: BVB - Tottenham Hotspur 3:0 (1:0)

Bilder der Europa-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und den Tottenham Hotspur.
10.03.2016
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Bilder der Partie Dortmund gegen Tottenham.© Foto: dpa
Fußball Europa League Achtelfinale Hinspiel: Borussia Dortmund - Tottenham Hotspur am 10.03.2016 im Signal Iduna Park in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Marco Reus (M) von Dortmund hat das 3-0 erzielt und dreht ab. Torhüter Hugo Lloris von Tottenham liegt am Boden. Foto: Ina Fassbender/dpa· +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Bilder der Partie Dortmund gegen Tottenham.© Foto: dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Nach dem furiosen deutschen Fußball-Gipfel fünf Tage zuvor war das vielleicht der passende Warnschuss für Borussia Dortmund, das danach nicht minder furios aufspielte als im rasanten Abtausch mit dem FC Bayern. Spannungsabfall nach einem intensiven Spiel? Der war allenfalls zu Beginn auf den Rängen zu spüren, wo es beim Einmarsch der Teams noch erstaunlich viele Lücken zu sehen gab und wo es später, als sich alle eingefunden hatten, lange noch merkwürdig verhalten zuging - die Südtribüne mal ausgenommen, wo der treueste Anhang dann eine Doppelchance von Gonzalo Castro und Erik Durm als Auftakt sehr starker 20 Minuten beklatschte.

Gündogan muss passen

Castro ersetzte Ilkay Gündogan, der im Abschlusstraining einen Schlag auf den Fuß abbekommen hatte, spielte aber deutlich offensiver und durfte frei schießen, als Marco Reus eine Flanke von Durm per Kopf klug ablegte. Die Kugel ging über das Tor und nur wenige Sekunden später knapp rechts vorbei, als Durm von Mkhitaryan geschickt wurde und im Fallen abzog.

Mit Durm auf der rechten Seite hatte der BVB im Spiel gegen die Bayern eine zusätzliche Absicherung gegen den Ball eingebaut. Am Donnerstag durfte der 23-Jährige deutlich offensiver auftreten und nutzte diese Freiheit für etliche klug initiierte Aktionen. Als er sich energisch einsetzte und hauchdünn mit einer Finte am letzten Spurs-Verteidiger hängen blieb, lag der Führungstreffer längst in der Luft (13.). Aubameyang schob den Ball in Abstauber-Manier nach einem fulminanten Mkhitaryan-Linksschuss dann überlegt ins Eck, stand aber zuvor im Abseits (14.).

Flexibles Offensivspiel

Trotz eines 4-5-1 gegen den Ball gelang es Tottenham auch in der Folge nicht, Dortmunds flexibles Offensivspiel wirkungsvoll zu unterbinden. Die nun strikt defensive Ausrichtung funktionierte allerdings nur bis zur 30. Minute. Denn nach Marcel Schmelzers butterweicher Flanke stand Aubameyang in der Mitte frei, sein Kopfball ging platziert ins Eck - 1:0. Marco Reus hatte per Freistoß das 2:0 noch vor der Pause auf dem Fuß (37.).

Ein zweiter Treffer hätte den BVB seinem Wunschresultat schon ziemlich nahe gebracht. Aubameyang eröffnete sich direkt nach Wiederbeginn die Möglichkeit, sein Lupfer an Spurs-Torhüter Lloris vorbei trudelte aber parallel zum Tor in Richtung Toraus. Aus spitzem Winkel bekam Castro den Ball dann nur noch an den Pfosten (50.).

Humorloser Volleyschuss

Die viel gerühmte Spurt-Offensive um den einstigen BVB-Schreck Heung-Min Son blieb auch danach eine stumpfe und wirkungslose Waffe. Und Marco Reus bestrafte die Passivität der Gäste dann mit einem humorlosen Volleyschuss aus spitzem Winkel zum 2:0. Ihm war zuvor nicht allzu viel gelungen, aber dieses Tor wollte er unbedingt (61.).

Für Reus persönlich war das der Knotenlöser, für den BVB bedeutete sein zweiter Treffer das 3:0 und eine nun glänzende Ausgangsposition. Castro hatte Reus mit einem herrlichen Chip-Pass freigespielt, per Dropkick war Reus dann erneut erfolgreich (70.). Längst war der komplette Signal Iduna Park im Feier- und Hüpfmodus. Die Aussichten aufs Viertelfinale sind nach einer überzeugenden Leistung glänzend.

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