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Champions-League-Qualifikation: BVB-Konkurrenten liefern eine Steilvorlage

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund kämpft um die Qualifikation zur Champions League. Die Konkurrenz patzt und der BVB kann am Sonntag Boden gutmachen. Auf einen Spieler kommt es besonders an.

Dortmund

, 17.04.2021, 19:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Youngster Ansgar Knauff (l.) und Stürmer Erling Haaland jubeln.

BVB-Youngster Ansgar Knauff (l.) und Stürmer Erling Haaland jubeln. © picture alliance/dpa

Um 17.20 Uhr am Samstag sah die Welt schon wieder rosiger aus für Borussia Dortmund. Nur Leverkusen gewann, Wolfsburg verlor und Frankfurt verlor. Das war vor Beginn einer womöglich entscheidenden Woche für den BVB eine Steilvorlage der Konkurrenz.

BVB kann in der Bundesliga viel gewinnen - und viel verlieren

Am Sonntag ist Werder Bremen zu Gast im Signal Iduna Park (15.30 Uhr, live bei Sky). Das Spiel ist der Auftakt zur letzten Englischen Woche der Saison, mit drei Spielen, in denen der BVB viel gewinnen, aber auch viel verlieren kann.

Nach dem Ausscheiden aus der Champions League bleiben sechs Spiele in der Liga, das Pokalhalbfinale gegen Zweitligist Holstein Kiel (1. Mai, 20.30 Uhr) und ein eventuelles Finale im DFB-Pokal, um die Saison zu einem vernünftigen Ende zu bringen. In Berlin möglicherweise erneut den Pokal in den Abendhimmel zu stemmen, würde allein nicht reichen, um von einem erfolgreichen Jahr zu sprechen. Alles hängt an Platz vier, an der Qualifikation für die Champions League. Verpasst der BVB dieses Minimalziel, würde der Klub sportlich wie wirtschaftlich einen Schritt zurück machen müssen.

Borussia Dortmund kann Druck auf die Konkurrenz aufbauen

Und in diesem Punkt kommt der anstehenden Englischen Woche eine große Bedeutung zu. Bremen, Union Berlin am Mittwoch, dann am Samstag das Spiel beim VfL Wolfsburg: Borussia Dortmund kann bei einem erfolgreichen Verlauf Druck aufbauen auf die Konkurrenz um Platz vier.

Nicht nur das direkte Aufeinandertreffen am kommenden Wochenende ist für die Borussia wichtig: Der Spielplan beflügelt die Fantasie, am Samstag verloren die Konkurrenten ihre Bundesliga-Partien des 29. Spieltags. Wolfsburg gegen die Bayern sehr knapp, Frankfurt in Mönchengladbach empfindlich hoch. Beim Anstoß in der Volkswagen-Arena in knapp einer Woche könnte Dortmunds Rückstand womöglich noch weiter geschrumpft sein.

Konstellation für den BVB ist nicht so schlecht

Die Konstellation ist daher nicht so schlecht für die Borussia. Vorausgesetzt, sie erledigt am Sonntag und am Mittwoch ihre Hausaufgaben. „Wir wissen, dass es sehr schwer wird“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc, „aber wir rücken von unserem Ziel jetzt nicht ab.“ Den Rückstand aufzuholen in noch sechs Spielen das ist ein dickes Brett. Der Samstag verlief allerdings perfekt und sollte Mut geben für die Aufgabe gegen Werder.

„Frisch und mutig“ solle der BVB gegen Werder agieren, fordert Trainer Edin Terzic. Dass die Norddeutschen die Borussia in jüngerer Vergangenheit (vor allem im DFB-Pokal) mehrfach ärgern konnten, ist für Terzic ein Indiz, dass es auch am Sonntag schwierige 90 Minuten werden könnten.

BVB-Stürmer Erling Haaland müsste seine Torflaute beenden

Da wäre es hilfreich, wenn Torjäger Erling Haaland seine jüngste Torflaute beenden könnte. Haaland steht mit 32 Pflichtspiel-Treffern in 34 Partien immer noch glänzend da, hat zuletzt aber am 20. März beim 2:2 in Köln getroffen und blieb danach in den beiden Liga-Partien gegen Frankfurt und in Stuttgart ohne Tor.

Champions-League-Qualifikation: BVB-Konkurrenten liefern eine Steilvorlage

© deltatre

Auch das Viertelfinale in der Champions League endete nach 180 Minuten ohne Treffer des Norwegers. In seiner Heimat zählen sie drei torlose Haaland-Länderspiele Ende März noch hinzu, was ausreicht, um im Land der Fjorde mindestens mal beunruhigt zu sein.

BVB-Coach Terzic gibt sich entspannt

Terzic ist dies nach eigenem Bekunden nicht. Auch wenn man es bislang nicht gewohnt gewesen sei vom torhungrigen Mittelstürmer, „so eine Phase kommt bei jungen Spielern mal vor“, sagt der Dortmunder Trainer. „Wir sind es halt gewohnt, dass er trifft, dass er der Spieler ist, der den letzten Kontakt hat.“

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Dass der Norweger beim 1:0 gegen Manchester am vergangenen Mittwoch zumindest beteiligt war, gibt Terzic das Gefühl, dass er sich grundsätzlich nicht sorgen müsse. „Er ist menschlich, aber er spielt gut, am Tor hatte er einen großen Anteil. Es wird nicht lange dauern, bis er wieder treffen wird.“

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