Comeback des Keepers

Höttecke im Interview

DORTMUND Kein Test mehr, keine Vorbereitung, kein Geplänkel – heute (14) startet Aufsteiger BVB II gegen Wacker Burghausen in die Drittliga-Saison. Und im Tor steht nach einjähriger Pflichtspielpause wieder Marcel Höttecke.

von Von Thomas Schulzke

, 24.07.2009, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torwart Marcel Höttecke musste lange pausieren und ist jetzt wieder da.

Torwart Marcel Höttecke musste lange pausieren und ist jetzt wieder da.

Das ist ein unglaubliches Gefühl. Endlich wieder Nervenkitzel, Anspannung und Gruppenzugehörigkeit. Man, wie habe ich das vermisst. Allein die Acht-Stunden-Fahrt nach Burghausen war schon ein großes Erlebnis für mich.

Zu 100 Prozent. Es gibt keine Probleme.

Das ist natürlich Ansporn pur. Das bringt mich weiter. Lässt mich an meine Leistungsgrenzen stoßen.

Und wie. Das Tempo ist viel höher. Ich werde noch mehr gefördert.

Mal schauen, was herauskommt. Wacker ist abgestiegen, wir aufgestiegen. Keiner weiß, wo er steht.

Warum soll das denn ein Nachteil sein? Wir messen uns täglich mit Bundesliga-Profis und entwickeln uns weiter. Das hilft uns doch.

Wir spielen gegen Burghausen doch nicht zum ersten Mal zusammen. Das Team, das heute aufläuft, hat zusammen den Aufstieg geschafft.

Das stimmt. Genau ein Jahr nach meinem Kreuzbandriss.

Das soll mich an die Zeit meiner Verletzung erinnern, als ich ganz auf mich gestellt war und mich täglich allein im Kraftraum quälte. 

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