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Darum bekommt der BVB weniger Derby-Karten

Diskussion vor Spiel auf Schalke

Das volle Gäste-Kartenkontingent für das Revierderby am 10. April (Sonntag, 15.30 Uhr) hatte Schalke 04 dem BVB zugesichert. Nach den Regeln der DFL stehen den Gästevereinen zehn Prozent des Ticketkontingents zu. Bekommen hat der BVB zum Vorverkaufsstart aber nur knapp 7,8 Prozent der Karten. Die Schalker haben dafür eine Erklärung.

DORTMUND

, 22.03.2016 / Lesedauer: 2 min
Darum bekommt der BVB weniger Derby-Karten

Eine Polizeikette trennt im Stadion die Fans von Schalke (l) und Dortmund.

Platz ist in der Veltins-Arena auf Schalke in dieser Saison für 62.271 Fans. Demnach müsste der BVB 6227 Karten erhalten haben. Hat er aber nicht. 4847 Tickets - die mittlerweile schon alle vergeben sind – hat Borussia Dortmund aus Gelsenkirchen bekommen, teilte der Verein auf Anfrage mit.

Kein Verein erhält die 6227 Karten

Schalkes Manager Horst Heldt hatte in der vergangenen Woche noch gesagt: „Es gibt keine Notwendigkeit, das Dortmunder Kartenkontingent für das Derby zu reduzieren. Das haben wir im Vorstand so beschlossen.“ Dass es aber doch weniger als zehn Prozent der Karten sind, liege daran, dass kein Bundesligaverein vom FC Schalke jene 6227 Karten erhalten würde, erklärte Schalkes Finanzvorstand Peter Peters auf Anfrage.

Denn der Verein rechnet die VIP-Plätze - es sind etwa 3000 - nicht mit ein in die zur Verfügung stehenden Plätze. Bei Risikospielen - also nicht nur bei Partien gegen den BVB – würden zudem aus Sicherheitsgründen immer Pufferplätze freigehalten, die nicht besetzt werden, so Peters weiter.

Ähnliche viele Tickets wie letzte Saison

Beim letzten Derby auf Schalke im September 2014 hatte der BVB ähnlich viele Karten bekommen wie jetzt: 4629 nach Angaben des BVB. Damals war von einem reduzierten Ticketkontingent aufgrund der Randale beim Derby 2013 die Rede.

Streit um die Zahl der Karten hatte es auch beim Hinspiel in Dortmund im November gegeben. Aus Sicherheitsgründen hatte der BVB das Ticketkontingent auf 7,5 Prozent reduziert. Die Schalker Ultras schickten unter anderem deswegen und wegen strenger Polizeiauflagen 900 Karten wieder zurück.

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