Darum reist der BVB 2017 erneut nach Asien

Testspiele, Training und PR-Termine

Nach 2015 und 2016 reist Borussia Dortmund auch in diesem Jahr während der Saisonvorbereitung nach Asien. Ein Spagat für die Mannschaft und ihren neuen Trainer Peter Bosz - es wird unter schwierigen klimatischen Bedingungen trainiert und gespielt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

DORTMUND

, 14.07.2017, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Darum reist der BVB 2017 erneut nach Asien

Der BVB startet in die Asientour 2017.

Wohin geht die Reise?

Zuerst nach Tokio. Dort spielt der BVB am Samstag (12.10 Uhr MESZ) gegen den Vizemeister Urawa Red Diamonds. Auf Einladung der J-League, übrigens. Allein wegen Shinji Kagawa stehen Bundesliga und Borussen bei den Japanern hoch im Kurs. Neben PR-Terminen und Training steht noch ein zweites Testspiel auf dem Programm: Am Dienstag (13.20 Uhr) trifft der BVB im chinesischen Guangzhou im Rahmen des "International Champions Cup" auf den AC Mailand.

 

Ist das Trainingslager sportlich sinnvoll?

Begrenzt. Zwar hat sich der BVB um Marketing-Direktor Carsten Cramer in Abstimmung mit der sportlichen Leitung um namhafte Testspiel-Gegner bemüht. Körperliche Höchstleistungen fallen bei 35 Grad Celsius und drückender Schwüle naturgemäß schwer. "Es ist schwierig, bei den Bedingungen Konditionseinheiten zu absolvieren, aber man kann an der Taktik und den Abläufen arbeiten", meint Kapitän Marcel Schmelzer.

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Der BVB startet in die Asientour 2017

Der BVB startet in die Asientour 2017 - hier gibt es die Bilder vom Dortmund Airport.
13.07.2017
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Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Der BVB startet in die Asientour 2017.© Foto: Groeger
Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

Neu-Trainer Peter Bosz nimmt den Fernost-Trip gelassen hin. "Ich nehme die Sachen an, wie sie sind." Die Pläne standen fest, als er anheuerte, also fügt er seine Vorstellungen ein. "Ich habe zwei Jahre in Japan gespielt", so der Niederländer, "ich weiß, dass es zu dieser Jahreszeit heiß ist in Tokio." Bosz kickte für JEF United (1996/97 und 1999).

 

Welche Ziele verfolgt der BVB also mit dieser Asienreise?

Borussia Dortmund will nachhaltig Fußstapfen hinterlassen, um neue Erlösfelder zu öffnen. Zwei Beispiele: Mehr als 60.000 schwarzgelbe Trikots gehen jährlich in Asien über die Ladentheken, das japanische Reiseunternehmen H.I.S. zahlt jährlich etwa 400.000 Euro an den Klub. Diese Partnerschaften wollen gepflegt werden.

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Auch die Einnahmen der Bundesliga durch die internationale Vermarktung steigen deutlich an. In China, das bestätigte eine Studie, ist Deutschlands Eliteklasse im digitalen Bereich die Nummer eins, vor der Premier League. Die Kooperation geht bis in die höchsten Spitzen der Verbände und der Politik. Beim Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Chinas Staatschef Xi Jinping gab es auch eine Gesprächsrunde mit den DFB-Spitzenfunktionären.

 

Wird die Asienreise zum Standard im Sommer?

Weite Reisen ins Ausland werden weiter eine Rolle in der Vermarktung spielen. Für den Sommer 2018 ist eine BVB-Reise nach Nordamerika im Gespräch.

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