Julian Brandt (r.) enttäuschte als Haaland-Ersatz, Youssoufa Moukoko muss sich noch an das Bundesliga-Tempo gewöhnen. © imago / Jan Huebner
Analyse

Das Haaland-Loch beim BVB: Kein Lückenfüller in Sicht

Falsches Spiel mit der falschen Neun: Bei Borussia Dortmund ist kein Lückenfüller in Sicht für das Loch, das der verletzte Torjäger Erling Haaland reißt. Diese Optionen bleiben dem BVB.

Vom eigenen Strafraum aus bot sich Roman Bürki eine perfekte Sicht auf das Spielfeld. Von dort sah er beim 1:1 in Frankfurt, dass es seinen Vorderleuten in Durchgang eins nur sehr, sehr selten gelang, Druck aufzubauen und torgefährlich zu werden. Nicht nur der BVB-Torhüter wünschte sich in vorderster Linie einen Angreifer, der diesem Namen gerecht würde. „Wir haben auch schon gegen Lazio so einen klassischen Mittelstürmer vermisst“, sagte Bürki. „Es ist natürlich dem ganzen Spiel anzusehen, wenn da vorne ein Stürmer drinsteht, der es gewohnt ist, auf dieser Position zu spielen.“ Lucien Favres erneutes Experiment mit einer falschen Neun, in diesem Fall in Frankfurt Julian Brandt, schlug fehl. Wie schon so oft.

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Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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