Das tat Armin veh

Überragender BVB „verkloppt“ Wolfsburg mit 3:1

WOLFSBURG Borussia Dortmund stürmt raketenartig in Richtung europäischer Fußball. Am Sonntag Abend gewann der BVB nach taktisch und athletisch starker Leistung mit 3:1 (3:0) beim Meister VfL Wolfsburg. Die Elf von Trainer Jürgen Klopp schraubte ihre Erfolgsserie auf neun Spiele ohne Niederlage.

von Sascha Fligge

, 13.12.2009, 19:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dortmunds Patrick Owomoyela (r.)  jubelt nach seinem Treffer zum 0:3 mit Neven Subotic.

Dortmunds Patrick Owomoyela (r.) jubelt nach seinem Treffer zum 0:3 mit Neven Subotic.

„Wir woll’n euch kämpfen seh’n“, skandierte das Publikum frustriert. Nicht ohne Grund: Der nationale Champion holt auswärts (zwölf) inzwischen mehr Punkte als zu Hause (elf). Zu allem Überfluss kassiert die Elf von Trainer Armin Veh in der Volkswagen-Arena auch noch die meisten Gegentore aller Bundesligisten (21). Schon nach 20 Minuten zog Veh die Notbremse, brachte Grafite und Johnson für Kahlenberg und Schäfer, sein 4-3-2-1 wich nun einem klassischen 4-4-2 mit Raute.Sahin ist der Chef An der Dominanz des Gastes änderte all dies nichts: Der BVB um den überragenden Nuri Sahin machte aus der eigenen Defensive eine Art Fort Knox, die Torverhinderungsanstalt der Gastgeber indes wirkte wie ein Selbstbedienungsladen: Freistoß Zidan, Hummels an den Pfosten, Owomoyela staubte ab – 0:3 (36.). „Wir ham die Schnauze voll“, sangen Wolfsburgs Fans. Es gibt Besinnlicheres zur Weihnacht. Für Armin Veh wurde es ein bitterer Abend. Wechseln durfte er nicht mehr, weil Christian Gentner durch Sahins Foul am Kopf verletzt wurde, und der Trainer dadurch gezwungen war, in Peter Pekarik früh den dritten Akteur einzuwechseln (44.). „Armin raus“, schallte es mitunter von den Rängen.Grafite verkürzt In der zweiten Hälfte keimte immerhin noch einmal kurz Hoffnung für den Meister auf: Grafite verkürzte nach Hasebes Pass in den Lauf auf 1:3 (55.). Doch der Treffer blieb erfrischendes Rouge auf ein blasses Antlitz, nicht mehr. Dortmund, das Zidan bedingt durch Josues Tritt mit einer tiefen Fleischwunde am Oberschenkel verlor (60.), spielte den Sieg vor 30 000 Zuschauern weitgehend souverän nach Hause. Klopps junge Bande trennt vor dem finalen Hinrunden-Heimspiel am 100. Vereins-Geburtstag gegen den SC Freiburg nun nur noch ein Punkt vom fünften Platz. Weil Hamburg und Bremen gegeneinander spielen, reicht dem BVB in jedem Falle ein Sieg zum Überwintern auf internationalem Terrain.

„Wir woll’n euch kämpfen seh’n“, skandierte das Publikum frustriert. Nicht ohne Grund: Der nationale Champion holt auswärts (zwölf) inzwischen mehr Punkte als zu Hause (elf). Zu allem Überfluss kassiert die Elf von Trainer Armin Veh in der Volkswagen-Arena auch noch die meisten Gegentore aller Bundesligisten (21). Schon nach 20 Minuten zog Veh die Notbremse, brachte Grafite und Johnson für Kahlenberg und Schäfer, sein 4-3-2-1 wich nun einem klassischen 4-4-2 mit Raute.Sahin ist der Chef An der Dominanz des Gastes änderte all dies nichts: Der BVB um den überragenden Nuri Sahin machte aus der eigenen Defensive eine Art Fort Knox, die Torverhinderungsanstalt der Gastgeber indes wirkte wie ein Selbstbedienungsladen: Freistoß Zidan, Hummels an den Pfosten, Owomoyela staubte ab – 0:3 (36.). „Wir ham die Schnauze voll“, sangen Wolfsburgs Fans. Es gibt Besinnlicheres zur Weihnacht. Für Armin Veh wurde es ein bitterer Abend. Wechseln durfte er nicht mehr, weil Christian Gentner durch Sahins Foul am Kopf verletzt wurde, und der Trainer dadurch gezwungen war, in Peter Pekarik früh den dritten Akteur einzuwechseln (44.). „Armin raus“, schallte es mitunter von den Rängen.Grafite verkürzt In der zweiten Hälfte keimte immerhin noch einmal kurz Hoffnung für den Meister auf: Grafite verkürzte nach Hasebes Pass in den Lauf auf 1:3 (55.). Doch der Treffer blieb erfrischendes Rouge auf ein blasses Antlitz, nicht mehr. Dortmund, das Zidan bedingt durch Josues Tritt mit einer tiefen Fleischwunde am Oberschenkel verlor (60.), spielte den Sieg vor 30 000 Zuschauern weitgehend souverän nach Hause. Klopps junge Bande trennt vor dem finalen Hinrunden-Heimspiel am 100. Vereins-Geburtstag gegen den SC Freiburg nun nur noch ein Punkt vom fünften Platz. Weil Hamburg und Bremen gegeneinander spielen, reicht dem BVB in jedem Falle ein Sieg zum Überwintern auf internationalem Terrain.

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