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Das Warten auf BVB-Neuzugänge geht weiter

Malli im Fokus

Wenn in der Bundesliga das Transferfenster geöffnet ist, kann selbst ein kleines Randereignis die Ursache für einen starken Windstoß sein. Am Samstag etwa fehlte Yunus Malli beim 1:0-Testspielsieg seines Klubs FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Köln - prompt brach ein Sturm aus.

DORTMUND

, 18.01.2016, 07:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Warten auf BVB-Neuzugänge geht weiter

"Stand heute" bleibt er laut 05-Manager Christian Heidel in Mainz: Yunus Malli.

In den gängigen Foren und den sozialen Medien war die Sachlage schnell klar: Malli werde nicht eingesetzt, weil sein Wechsel zum BVB kurz bevorstehe. Der Hinweis, dass der Mainzer Trainer Martin Schmidt anschließend erklärt hatte, Malli habe aufgrund leichter Beschwerden gefehlt, werde am Sonntag aber im internen Test gegen die eigene U23 eingesetzt, fehlte dagegen bei allen vermeintlichen Experten.

Offizielle Sprachregelung

Noch immer ist unklar, ob Malli am Ende einer von bis zu zwei Neuen ist, die der BVB bis Ende Januar noch als Verstärkungen für die Offensive vorstellen will. Enge Beobachter des FSV gehen zwar davon aus, dass Malli die Mainzer in dieser Wechselperiode noch verlässt, die offizielle Sprachregelung der Verantwortlichen ist allerdings eine gänzlich andere.

„Stand heute“, sagte 05-Manager Christian Heidel am Samstag, „zeichnet sich kein Transfer ab.“ Schmidt erklärte, er gehe davon aus, mit dem aktuellen Kader in die Rückrunde zu starten. Doch das kann auch ein Teil des Pokerspiels sein.

Jarmolenko kostspielig

Hartnäckig hält sich im BVB-Umfeld zudem der Name von Andrij Jarmolenko. Der ukrainische Nationalstürmer stand bereist im Sommer auf der Liste des BVB. Als Linksfuß, der über den rechten Flügel kommt, würde er auch jetzt ins Anforderungsprofil passen. Er wäre für einen potenziellen Käufer allerdings kostspielig. Die Schmerzgrenze seines Klubs soll bei rund 30 Millionen Euro liegen.

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Nicht nur in Sachen Zugängen, auch auf der Abgabenseite könnte sich beim BVB noch etwas tun: Nach Informationen des "Kicker" hat Adrian Ramos zwar ein Angebot von Guoan FC aus Peking über jährlich sieben Millionen Euro netto abgelehnt, weil er lieber in Europa bleiben wolle. Ein Wechsel ist damit aber noch nicht vom Tisch. Es gibt Interesse aus England an dem glücklosen Stürmer.

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