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Der BVB hat wegen Ex-Spieler Andrey Yarmolenko ein FIFA-Verfahren am Hals

Borussia Dortmund

Der BVB soll für Andrey Yarmolenko eine sechsstellige Summe an eine ukrainische Fußballschule zahlen, die FIFA leitete ein Verfahren ein. Die Borussia ist sich aber keiner Schuld bewusst.

Dortmund

, 07.11.2019, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der BVB hat wegen Ex-Spieler Andrey Yarmolenko ein FIFA-Verfahren am Hals

Andrey Yarmolenko spielte nur eine Saison im Trikot des BVB. © imago/Thomas Bielefeld

Ärger um den Ex-BVB-Profi Andrey Yarmolenko: Eine Fußballschule in der Ukraine hat nach eigenen Angaben angeblich Anspruch auf eine rund 300.000 Euro hohe Nachzahlung des BVB als Solidaritätsabgabe, das berichtet der „Kicker“.

Offizielles Verfahren gegen Borussia Dortmund eingeleitet

Yarmolenko war im Sommer 2017 für 25 Millionen Euro von Dynamo Kiew ins Ruhrgebiet gewechselt und war nach nur einem Jahr zu West Ham United in die englische Premier League weitergezogen. Beim Wechsel von Kiew nach Dortmund hätte der BVB laut Regelung fünf Prozent der Ablösesumme an die Jugend- und Ausbildungsklubs von Yarmolenko zahlen müssen.

Der BVB hat wegen Ex-Spieler Andrey Yarmolenko ein FIFA-Verfahren am Hals

Borussia Dortmund hat Ärger wegen Ex-Spieler Andrey Yarmolenko. Der läuft mittlerweile im Trikot von West Ham United auf. © imago images/PRiME Media Images

Aus diesem Grund hat Borussia Dortmund jetzt ein FIFA-Verfahren am Hals, was BVB-Justiziar Robin Steden dem „Kicker“ gegenüber bereits bestätigte. Die Vorwürfe gegen den BVB seien aber nicht korrekt: „Darüber haben wir eine klare vertragliche Regelung“, sagte Steden.

Der BVB hat eine Absprache mit Dynamo Kiew getroffen

Borussia Dortmund habe damals 1,3 Millionen Euro zusätzlich an Kiew überwiesen, für das Geld sollten die Ukrainer sich um etwaig anfallende Solidaritätszahlungen kümmern.

Bei den fünf anderen Vereinen, die Anspruch auf eine solche Zahlung haben, habe diese Regelung funktioniert, einzig die Fußballschule Yunist macht dem BVB jetzt Probleme. „Kiew muss eine plausible Erklärung liefern, warum das bisher nicht geklappt hat“, erklärte Robin Steden. Der BVB hat jetzt bis zum 16. November Zeit, die Angelegenheit zu klären. Diese Frist setzte die FIFA dem Bundesligisten in der Sache Yarmolenko.

Für Schwarzgelb stand der Ukrainer in der Saison 2017/2018 nur in 26 Spielen auf dem Feld, schoss sechs Tore. Eine Fußverletzung während der Saison warf Yarmolenko zurück, zum Schluss seiner Zeit beim BVB kam er nur noch sporadisch zum Einsatz bevor er sich nach England verabschiedete.

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