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Der BVB in der Krise: Fan-Kritik an Kapitän Reus nimmt zu

Borussia Dortmund

Beim BVB hängt der Haussegen schief. Die Qualifikation für die Champions League wackelt bedenklich. Enttäuschung und Wut dominieren bei den Fans. Im Mittelpunkt der Kritik: Marco Reus.

Dortmund

, 08.02.2021, 16:23 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Fan-Kritik an BVB-Kapitän Marco Reus wächst.

Die Fan-Kritik an BVB-Kapitän Marco Reus wächst. © imago / Kirchner-Media

Wir haben die BVB-Fans auf unserer Facebook-Seite nach den Gründen für aktuelle Krise gefragt. Trainer Edin Terzic wird trotz der schlechten Ergebnisse in Schutz genommen, die Mannschaft und vor allem Kapitän Marco Reus stehen in der Kritik. Bei einer Umfrage auf unserer Homepage glauben derzeit nur gut 30 Prozent (über 1000 abgegeben Stimmen) der User an die BVB-Qualifikation für die Königsklasse. Das sagen die Dortmunder Anhänger:



Es fehlt der Mut: „Es fehlt der Glaube an die eigene Stärke. Dass die alle gut Fußball spielen können, ist hinreichend bekannt. Wir haben definitiv die Stärken in der Offensive und es ist mir unverständlich, dass man die Kugel hinten hin und her schiebt. Es fehlt der Mut, Vertrauen in die eigene Stärke und Geschwindigkeit.“ (Michael Knobel)


Zenit überschritten: „Die Kapitänsbinde hemmt Marco Reus, dem Druck ist er nicht gewachsen, außerdem, finde ich, hat Marco seinen Zenit überschritten.“ (Markus Just)

Umfrage

Gelingt dem BVB die Qualifikation für die Champions League?

3270 abgegebene Stimmen

Terzic muss Konsequenzen ziehen: „Man kann Edin Terzic keinen Vorwurf machen. Er versucht, den BVB wieder zurück zu dem Fußball zu bringen, den wir lieben. Nur, und da fängt das Problem an, muss er keine Angst vor großen Namen haben. Marco Reus spielt seit Wochen unterirdisch und es wird nicht besser. Es sollte als Kapitän eigentlich voran gehen. Nur wird er von der Mannschaft durchgezogen. Andere Spieler bemerken dies auch und das kann ganz schnell Unruhe in die Mannschaft bringen. Er muss jetzt Konsequenzen ziehen!“ (Rene Bienert)


Es geht um die große Kohle: „Wenige Spieler identifizieren sich mit dem BVB. Die meisten sehen die Borussia nur als Sprungbrett, um schnell die große Kohle zu machen.“ (Gaby Köchle)


Auch als Team funktionieren: „Jeder Einzelne ist ein toller Spieler, aber sie müssen auch als Team zusammen funktionieren. Wenn die Spieler sich das mal klarmachen, dass nur ein WIR funktioniert, dann kann es klappen.“ (Petra Pulvers)

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Terzic sollte nach Leistung aufstellen: „Wir brauchen eine Stammtruppe, die zum BVB steht und mal über ein paar Jahre zusammen bleibt. Das ist das Rezept, mit dem der FCB von Erfolg zu Erfolg rennt. Bei uns verlassen Jahr für Jahr die Leistungsträger der Saison den Klub. Ein Kapitän sollte meines Erachtens nach seine Mannschaft führen, vor allem durchs Spiel. Weniger Phrasen in die Mikros brabbeln, dafür das eigentliche Amt ernst nehmen. Und wenn er das nicht bringt, dann kann er auch kein Kapitän sein. Terzic sollte nach Leistung aufstellen und auf Namen keine Rücksicht nehmen. Eine Brandrede nach der anderen zu halten, scheint von der Truppe ja leider abzuprallen.“ (Stefan Veit)


Das geht gar nicht: „Meiner Meinung nach ist es nicht der Trainer, sondern die Mannschaft! Was sich dort einige Spieler zurzeit erlauben, geht gar nicht. Am Samstag in Freiburg so aufzutreten, ist ein Witz. Kämpft endlich mal! Wir müssen in die Champions League! Edin Terzic macht in Dortmund einen super guten Job! Ich wäre dafür, dass er auch nach der Saison beim BVB auf der Bank sitzt! An die Mannschaft nochmal die Bitte: Kämpft endlich mal wieder. Das kann es nicht mehr sein! Wir stehen immer hinter Euch, aber das momentan geht nicht! (Michael Konert)


Kein System: „Ich sehe kein System. Unser Spiel ist durchschaubar und die Abwehr ist einfach so instabil, dass sich das dann auf die ganze Mannschaft auswirkt.“ (Gregor Dziubkowski)

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Fehlende Basics: „Ständig den Trainer zu wechseln, bringt nix. Sonnst wäre Herne-West Weltpokal-Sieger. Es fehlen schlicht die Basics. Passquote, Standards verteidigen, Chancen nutzen. Dazu kommen die Fehler beim Spielereinkauf. Kein zweiter echter Stürmer, kein Abwehrspieler, der auch mal hinlangt. Wenn dann noch Brandt, Sancho und andere ihre Form in der Umkleide liegen gelassen haben, is halt nix mit Siegen.“ (Andreas König)


Mehr Ruhe ins Spiel bringen: „(...) Ob es hilft, Marco Reus die Kapitänsbinde zu nehmen, weiß nicht. Spielen muss er trotzdem. Manche Spieler müssen an sich arbeiten, mehr Ballkontrolle, sicheres Abspielen und nicht so ballverliebt. Mehr Ruhe ins Spiel bekommen. Ein Spiel dauert ja 90 Minuten, man muss nicht in der ersten 15 Minuten gewinnen.“ (Ulrich Kleinschmidt)

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