Die Lenz-Elf 1938 in der Roten Erde. Die Auswahlspieler tragen ein Trikot mit Reichsadler. Im Hintergrund wehen Hakenkreuzfahnen. © Repro: Kolbe
Borussia Dortmund

Der BVB in der NS-Zeit: Wie braun war Schwarzgelb?

Nazis und sogar SA-Mitglieder hat es einige in den Reihen von Borussia Dortmund gegeben. Wie braun verseucht die Schwarzgelben waren, soll jetzt eine Studie erforschen.

Zur Feier des 30-jährigen Bestehens verließ Borussia Dortmund seine angestammte Heimat. Der BVB lud 1939 nicht in eine der zahlreichen Gaststätten rund um den Borsigplatz im Norden der Stadt, sondern zu einem Fest in das Lokal „Kronenburg“ in der südlichen Innenstadt. Dort fühlte sich während des Dritten Reiches die SA zuhause, und mit Stolz verkündete der amtierende Vorstand, dass 80 Prozent der ersten Mannschaft der Borussia der SA angehörten. Unter ihnen auch August Lenz, der erste Nationalspieler des BVB und so etwas wie ein Star der damaligen Zeit.

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Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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