Der BVB ist in der Liga weiterhin auf Rekordkurs

Titel-Entscheidung vertagt

Der Fokus des BVB liegt voll auf dem DFB-Pokalfinale am 21. Mai in Berlin. Bis dahin wollen die Borussen "alle Spiele gewinnen", wie Matthias Ginter in Stuttgart ankündigte. "Dann können wir mutig und mit Selbstvertrauen ins Endspiel gegen München gehen." Der Anfang wurde in Stuttgart gemacht - auf durchaus beeindruckende Weise.

STUTTGART

, 24.04.2016, 19:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zufriedene Gesichter bei den BVB-Spielern nach dem 3:0-Sieg beim VfB Stuttgart.

Zufriedene Gesichter bei den BVB-Spielern nach dem 3:0-Sieg beim VfB Stuttgart.

Denn obwohl der VfB tief im Abstiegskampf steckt, lag der BVB am Ende der Partie nicht nur bei den Toren deutlich vorn, sondern auch in allen anderen relevanten Statistiken. "Wir haben ein paar Umstellungen gehabt und dennoch im Rhythmus Donnerstag - Sonntag - Mittwoch - Samstag wieder eine absolute Top-Teamleistung gebracht", zollte BVB-Trainer Thomas Tuchel seiner Mannschaft Respekt.

Liverpool-Schock abgeschüttelt

Durch schön herausgespielte Tore von Shinji Kagawa (21.) und Christian Pulisic (45.) hatten die Borussen eine zunächst wilde und von vielen Fehlern gekennzeichnete Partie bereits im ersten Durchgang faktisch entschieden. Stuttgart kam nur selten gefährlich vor den Kasten von Roman Bürki, der erst in der 73. Minute den ersten ernsthaften Schuss halten musste. Henrikh Mkhitaryan, der erneut überragte, machte mit dem 3:0 (56.) den Deckel endgültig drauf.  

Die Pressekonferenz mit Thomas Tuchel nach dem Sieg beim @VfB#vfbbvbhttps://t.co/GsSQ1yWfI1

— Borussia Dortmund (@BVB)

Nach 3:0-Siegen in Serie (Hamburg, Berlin, Stuttgart) ist der Liverpool-Schock endgültig abgeschüttelt. Die in den Wochen zuvor oft anfällige Defensive hat sich stabilisiert - unabhängig vom aufgebotenen Personal.

Einfach klingendes Erfolgsrezept

Überhaupt: Tuchels Rotationen in den jüngsten Spielen blieben folgenlos für die Qualität der Darbietungen. Der Kader überzeugt in Abwesenheit der verletzten Ilkay Gündogan auch in der Breite, wie der deutliche Form-Aufschwung von Kagawa oder die starken Leistungen von US-Youngster Pulisic belegen.

"Jeder, der auf dem Platz steht, hat Lust", verriet Julian Weigl das einfach klingende Erfolgsrezept der Schwarzgelben, die sich auf dem besten Weg zu einer neuen Rekordsaison befinden. 74 Punkte nach 31 Spieltagen hatten die Borussen in ihrer Bundesliga-Historie noch nie zuvor auf dem Konto. 

"Werden um Mats kämpfen"

Holen sie aus den letzten drei Saisonspielen drei Siege, haben sie am Saisonende zwei Punkte mehr auf dem Konto als in der bisherigen Rekordsaison 2011/12 (81), die mit der Meisterschaft gekrönt wurde. "Wenn man nach 31 Spieltagen 74 Punkte hat, dann kann das kein Zufall sein", erklärte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zufrieden, "wir haben 18 bis 20 Spieler, nach denen sich 16 andere Klubs in der Bundesliga die Finger lecken würden."

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bundesliga, 31. Spieltag: VfB Stuttgart - BVB 0:3 (0:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund.
23.04.2016
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Bilder der Partie Stuttgart gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Hans-Joachim Watzke versuchte in diesem Zusammenhang, die Wogen um die unklare Zukunft des diesmal nicht eingesetzten BVB-Kapitäns Mats Hummels zu glätten. "Borussia Dortmund ist kein Fall von Einzelschicksalen", sagte er, „wir werden um Mats kämpfen. Aber es ist 100-prozentig klar, egal wie sich ein Spieler entscheidet, wir zeigen seit fünf Jahren, dass wir alle Spieler ersetzen können. Jeder ist ersetzbar." Der eine besser, der andere schlechter...

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