Der BVB startet gegen Barcelona - dann geht‘s nach Prag

Champions League

Ein Topspiel zum Auftakt! Der BVB trifft am ersten Spieltag der Gruppenphase in der Champions League auf den FC Barcelona. Hier gibt‘s alle Termine und Dortmunds Gegner im Portrait.

Dortmund

, 29.08.2019, 22:05 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der BVB startet gegen Barcelona - dann geht‘s nach Prag

Superstar Messi ist am 17. September mit dem FC Barcelona zu Gast in Dortmund. © dpa

Die Ansetzungen der Vorrunde:

1. Spieltag:

18:55 Uhr: Inter Mailand - Slavia Prag (Dienstag, 17. September)

21:00 Uhr: BVB - FC Barcelona (Dienstag, 17. September)


2. Spieltag

18:55 Uhr: Slavia Prag - BVB (Mittwoch, 2. Oktober)

21:00 Uhr: FC Barcelona - Inter Mailand (Mittwoch, 2. Oktober)


3. Spieltag

21:00 Uhr: Inter Mailand - BVB (Mittwoch, 23. Oktober)

21:00 Uhr: Slavia Prag - FC Barcelona (Mittwoch, 23. Oktober)


4. Spieltag

18:55 Uhr: FC Barcelona - Slavia Prag (Dienstag, 5. November)

21:00 Uhr: BVB - Inter Mailand (Dienstag, 5. November)


5. Spieltag

21:00 Uhr: FC Barcelona - BVB (Mittwoch, 27. November)

21:00 Uhr: Slavia Prag - Inter Mailand (Mittwoch, 27. November)


6. Spieltag

21:00 Uhr: BVB - Slavia Prag (Dienstag, 10. Dezember)

21:00 Uhr: Inter Mailand – FC Barcelona (Dienstag, 10. Dezember)


FC Barcelona: Mehr als ein Klub

„Més que un club“ sei der FC Barcelona, sagen die Menschen in Katalonien. Mehr als ein Klub. Und irgendwie trifft es dieser Spruch ziemlich genau, auch wenn er ursprünglich mal ganz anders gemeint war. Der FC Barcelona ist längst eine Marke geworden, bekannt auf der ganzen Welt und von vielen Menschen geliebt. Für den Glanz, für den Fußball, für die Spieler.

Messi führt das Starensemble an

Angeführt wird das Starensemble aus Spanien von Lionel Messi. Der kleine Zauberer aus Argentinien und einer der größten Fußballer aller Zeiten hat mit Barca bereits viermal die Champions League gewonnen. Doch das letzte Mal ist für das Selbstverständnis des stolzen Klubs entschieden zu lange her. 2015 fand der Henkelpott zuletzt den Weg ins Camp Nou. Seitdem hat Real Madrid schon dreimal die Champions League gewonnen - das macht die Sache nicht unbedingt besser.

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Barcas Sehnsucht nach Europas Fußballkrone ist groß. In der vergangenen Saison schien der Klub, bei dem auch ein gewisser Ousmane Dembele unter Vertrag steht, lange auf dem richtigen Weg zu sein. Doch im Halbfinale verspielten die Katalanen gegen den FC Liverpool ein 3:0 aus dem Hinspiel und bogen auf dem Weg ins Finale noch falsch ab.

200 Millionen Euro investiert

Diese Schmach soll schnell in Vergessenheit geraten. Dafür wird kräftig mit Geldscheinen gewedelt. Allein für Antoine Griezmann von Atletico Madrid und Frenkie de Jong von Ajax Amsterdam haben die Katalanen fast 200 Millionen Euro ausgegeben, auch die Personalie Neymar wird diskutiert. Kurzum: BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagt nicht ohne Grund: „Barcelona gehört jedes Jahr zu den Favoriten auf den Titel in der Königsklasse.“



Inter Mailand: Lukaku ist das Zugpferd

Die Zeit der großen Erfolge ist lange vorbei, aber Inter Mailand möchte nicht länger nur vom großen Namen zehren. 65 Millionen Euro hat der Klub investiert, um Romelu Lukaku von Manchester United loszueisen, und das hat am ersten Spieltag der Serie A gleich ganz gut funktioniert, als Inter Aufsteiger US Lecce mit 4:0 besiegen konnte - Lukaku-Treffer inklusive.

Godin wechselte ablösefrei

Selbst der kritische und oft nahe am Wutausbruch wandelnde neue Trainer Antonio Conte war verzückt angesichts der schön herausgespielten Treffer. Auf Offensive allein verlässt sich Inter dabei nicht. Geholt wurde auch noch Diego Godin von Atletico Madrid, ein mit allen Wassern gewaschener Innenverteidiger, der ablösefrei zu bekommen war. 20 Millionen Euro immerhin kostete Rechtsaußen Matteo Politano, ein aus der Bundesliga bekanntes Gesicht ist der Ex-Berliner Valentino Lazaro, für den Inter 22 Millionen Euro in die deutsche Hauptstadt überwies. Und am Abend der Auslosung präsentierte Inter auch noch Offensivspieler Alexis Sanchez.

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RN-Vorschau: Der BVB zwischen Union und Barcelona

18 Mal ist Inter Mailand italienischer Meister gewesen, doch der letzte nationale Titelgewinn gelang im Jahr 2010. Im gleichen Jahr triumphierte Inter in der Champions League. Ein Jahr später bedeutete der Sieg im nationalen Pokal den vorerst letzten Titelgewinn des Traditionsvereins, für den einst auch die Deutschen Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann, Karl-Heinz Rummenigge, Hansi Müller, Matthias Sammer, Lukas Podolski und Andi Brehme spielten.

21 Punkte Rückstand auf Juventus

Mit 21 Punkten Rückstand auf Meister Juve beendete inter Mailand die vergangene Saison als Tabellenvierter. Mit Conte an der Seitenlinie und den hochkarätigen Neuzugängen soll in diesem Jahr der Abstand deutlich verringert werden.



Slavia Prag: Die große Unbekannte

Einer der traditionsreichsten Klubs der ehemaligen Tschechoslowakei meldet sich nach über zehnjähriger Abstinenz auf der großen Bühne der Champions League zurück.

BVB-Gegner hat bewegte Jahre hinter sich

Slavia Prag hat bewegte Jahre hinter sich, gekennzeichnet von einer schwierigen wirtschaftlichen Konsolidierung, wechselnden Besitzverhältnissen und dem oft vergeblichen Versuch, die Hürde der Qualifikation zur Champions League zu überstehen. Fünf Mal scheiterte der Verein seit der letzten Teilnahme in der Saison 2007/2008, mit dem 1:0 im Rückspiel der Playoffs gegen den rumänischen Vertreter CFR Cluj gelang nun endlich wieder der Sprung in die Gruppenphase.

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Der 1892 von Studenten gegründete Traditionsverein ist in der Dortmunder Gruppe der große Außenseiter. Im Team stehen bis auf zwei Rumänen, einen Niederländer und einen Nigerianer nur einheimische Spieler. Das Portal „transfermarkt.de“ listet die Mannschaft von Trainer Jindrich Trpisowsky mit einem Gesamtmarktwert von 40,6 Millionen Euro, der wertvollste Spieler heißt Tomas Soucek, hat einen Marktwert von sieben Millionen Euro und ist im defensiven Mittelfeld zu Hause. In der Fortuna Liga rangiert Meister Slavia mit 19 Punkten aus sieben Spielen schon wieder auf Rang eins.

Slavia stand kurz vor dem Zwangsabstieg

Seit 2016 befindet sich der Klub zu 99 Prozent im Besitz des chinesischen Konglomerats CEFC China, noch fünf Jahre zuvor drohten dem Klub wegen der ungeklärten Besitzrechte Zwangsabstieg und Entzug der Profilizenz. Gespielt wird in Prag im kleinen aber feinen Sinobo Stadium, das 20.617 Zuschauern Platz bietet. Eröffnet wurde es am 7. Mai 2008, die Baukosten betrugen 38,6 Millionen Euro.

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