"Deshalb wechsle ich nach Basel"

Alexander Frei

BASEL Er wurde gefeiert wie ein junger Gott – Alexander Frei (30) ist nach seinem Blitz-Wechsel von der Dortmunder Borussia gestern offiziell beim FC Basel präsentiert worden. 100 Journalisten drängten in den Presseraum. Wir sprachen mit Frei.

20.07.2009, 13:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alexander Frei wurde bei seiner Rückkehr nach Basel begeistert empfangen.

Alexander Frei wurde bei seiner Rückkehr nach Basel begeistert empfangen.

Klares Nein.

Bernhard Heusler (FCB-Vizepräsident, d. Red.) hat sich in der Kirche neben mich gesetzt und gesagt: „Alex, ich glaube irgendwann ist es für dich an der Zeit, wieder zum FC Basel zu kommen.“ Ich habe gesagt: Wenn ich sehe, dass der Klub alles macht, um mich zu holen, wenn ich diese Wertschätzung spüre, dann gebe ich dir hier in der Kirche die Hand darauf, dass ich im Sommer komme. Wir hatten eine Hochzeit auf der Hochzeit.

Klopp hatte damit nichts zu tun. Ich wollte den Verein durch die Vordertür verlassen, solange ich Akzeptanz spüre und als Publikumsliebling gehen kann. Die Borussia hat bis zum Schluss alles gemacht, um mich zu halten.

Ich hatte viele Gespräche mit Herrn Watzke (Dortmunds Geschäftsführer, d. Red.). Wir hatten betreffend meiner Zukunft eine Abmachung, die wir per Handschlag besiegelt haben. Aber der Inhalt bleibt unter uns.

Ich bin 30 und keine Rechenschaft schuldig.

Das größte Kompliment, das es gibt. Was die Jungs mir gesagt haben, behalte ich lieber für mich.

Ich mag Profis nicht, die einem Klub ewige Treue schwören – und im nächsten Moment sind sie weg. Stellen Sie sich vor, es kommt ein Spinner und sagt, der Frei ist 25 Millionen wert. Da wird Basel mich kaum beknien, damit ich hier bleibe. 

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