DFL-Empfehlung: BVB und Bundesligisten sollen weiter pausieren – aber nicht komplett

Coronavirus-Krise

Borussia Dortmund und weitere 35 Profivereine sind von der Coronavirus-Pandemie betroffen – der Ball ruht. Die DFL hat sich dazu beraten.

Dortmund

, 24.03.2020, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Dortmunder Stadion bleibt vorerst leer.

Das Dortmunder Stadion bleibt vorerst leer. © Kirchner-Media

Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga soll wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst bis zum 30. April ausgesetzt bleiben. Diese Empfehlung hat das Präsidium der Deutschen Fußball Liga den 36 Profivereinen zur Beschlussfassung auf der Mitgliederversammlung in der kommenden Woche gegeben.

„Das Präsidium ist sich im Klaren darüber, dass alle Szenarien und Handlungsoptionen auch von externen Faktoren abhängig sind, auf deren Entwicklung DFL und Clubs nur begrenzt oder teilweise gar keinen Einfluss haben: u.a. die weitere Verbreitung des Virus und die Bewertung der Lage durch die Politik. Vor diesem Hintergrund wird das Präsidium der Mitgliederversammlung eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April empfehlen“, heißt es in einer Pressemitteilung der DFL.

Coronavirus-Krise: DFL arbeitet an Kozepten

Dennoch soll die Bundesliga zu Ende gespielt werden. „Diesbezüglich arbeitet die DFL derzeit unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt – der Situation geschuldet – auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen. Anders als im Amateur- und Breitensport oder bei sonstigen Freizeitveranstaltungen wäre dann nur Personal im Stadion, das an diesem Arbeitsplatz einer Erwerbstätigkeit nachgeht“, heißt es weiter.

Wegen der Coronavirus-Krise habe das DFL-Präsidium daher entschieden, die geplante Ausschreibung der Medienrechte zu verschieben. „Anstelle des ursprünglich geplanten Termins im Mai ist eine Vergabe ab Juni dieses Jahres vorgesehen. Das Bundeskartellamt hatte der DFL am vergangenen Freitag grünes Licht für das eingereichte Vermarktungskonzept gegeben. Ziel der DFL ist es, den Fokus zunächst auf die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen zu richten“, teilte die DFL mit. maho/dpa

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