Die beiden besten deutschen Teams im Vergleich

BVB gegen Bayern

Die Spannung steigt: Um 18.30 Uhr steigt der Bundesliga-Gipfel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Es ist das Treffen zweier absoluter Topteams - und es geht um die Meisterschaft. Wir stellen die beiden besten deutschen Mannschaften vor.

DORTMUND

, 05.03.2016, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stehen im Fokus: Pierre-Emerick Aubameyang (l.) und Robert Lewandowski.

Stehen im Fokus: Pierre-Emerick Aubameyang (l.) und Robert Lewandowski.

DAS TRAINER-DUELL: Tuchel gegen Guardiola

Tuchel, 42 Jahre alt, seit Juli 2015 beim BVB. Vorher Trainer des FSV Mainz 05, führte die Rheinhessen dabei zweimal in den Europapokal. Bislang noch ohne Titel. Der BVB schreibt über den Fußball-Lehrer: "Ehrgeizig. Geerdet. Fokussiert."

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BVB gegen Bayern - die Spieler im direkten Vergleich

BVB gegen Bayern - die Spieler im direkgten Vergleich.
04.03.2016
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Roman Bürki: In Freiburg stand er regelmäßig unter Beschuss, in Dortmund seltener. Dafür wird dann genauer hingeschaut. Der ganz große Rückhalt ist er noch nicht, dafür leistet er sich (wie gegen Hoffenheim) zu viele Fehler.© Foto: dpa
Lukasz Piszczek: Der polnische Dauerbrenner auf der rechten Seite. Einstiger Vorlagen-König, hat sich seinen Stammplatz zurückerkämpft. Defensiv stabil. Und seine tolle Flanke brachte die Wende im Spiel gegen 1899.© Foto: dpa
Sven Bender: Manni, der Libero, hat sich mit seiner neuen Rolle in der Innenverteidigung arrangiert. Wirft auch da alles in die Waagschale. Mit seiner Vertragsverlängerung wird er zum Dauer-Borussen.© Foto: dpa
Mats Hummels: In der Hinrunde sah er sich einige Male zu Unrecht kritisiert. Hat für sich entschieden, keine Fehler mehr zu machen, um diesen Diskussionen zu entgehen. Sein Formhoch verspricht seit Wochen gutes Wetter über Dortmund.© Foto: dpa
Marcel Schmelzer: Heimliche Führungsfigur bei der Borussia. Sein Wort hat Gewicht, seine Leistungen auf dem Platz haben es mittlerweile auch wieder. Mal schauen, ob Joachim Löw Ende März seine Formkonstanz belohnt.© Foto: dpa
Julian Weigl: Auch wenn er eine erste kleine Delle in seiner Entwicklung hinter sich hat: Weigl ist die Entdeckung dieser Saison. Frech, passsicher, mit gutem Auge. Da wächst ein Großer heran.© Foto: dpa
Ilkay Gündogan: Welch´ begnadeter Fußballer! Und wie schön, dass er das auch wieder auf den Rasen bringt. Er kann den Unterschied ausmachen - und das macht ihn auch für andere begehrenswert.© Foto: dpa
Nuri Sahin: Ewig lange fehlte er, nun ist er zurück und hat nichts verlernt. Sahins Routine und Übersicht kann der BVB auch gegen die Bayern gut gebrauchen.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan: Mozart am Ball, hat die "SZ" mal über ihn geschrieben. Seit er darauf verzichtet, sich selbst permanent zu hinterfragen, ruft er sein großes Leistungsvermögen immer konstanter ab.© Foto: dpa
Pierre-Emerick Aubameyang: Der verrückteste Spieler im BVB-Kader, mit einer Vorliebe für das Extravagante. Auf dem Rasen aber Mr. Zuverlässig und mit vorbildlicher Einstellung. Kämpft gegen Lewandowski auch um die Torjägerkanone.© Foto: dpa
Marco Reus: Feingeist am Ball, leider von Verletzungen verfolgt. 2016 möchte er seinen ersten Titel holen. Dafür wird er alles einsetzen.© Foto: dpa
Manuel Neuer: Manu, der Libero. Manu mit den Riesenhänden. Manu, die Krake. Der Bayern-Torhüter hat viele Spitznamen, die allesamt auf seine Extraklasse als mitspielender Torhüter verweisen. Und wenn er patzt, heißt es: Vielleicht ist das gar nicht Manuel Neuer …© Foto: dpa
Philipp Lahm: Zum Glück spielt der Routinier besser als er twittert, sonst wäre er wohl nie Weltmeister geworden. Für die Bayern so wichtig wie der Ball fürs Spiel. Kein anderer ist so polyvalent. Niemand sonst erkennt den Rhythmus einer Partie so gut wie er.© Foto: dpa
Joshua Kimmich: Guardiola bezeichnete seinen Aushilfs-Innenverteidiger jüngst als seinen Sohn. Ähnlich viel Talent wie der „Papa“ hat der Youngster in jedem Fall. Ob er allerdings in der Defensivzentrale wirklich am besten aufgehoben ist? Zweifel sind erlaubt.© Foto: dpa
David Alaba: Den österreichischen Lausbub kann man nur lieb haben. Sie erinnern sich doch sicher noch an sein Tanga-Selfie mit Mitchell Weiser, oder? Verhasst allerdings ist er beim Gegner, denn der Tausendsassa kann fast alles besser als normale Profis.© Foto: dpa
Juan Bernat: Der kleine Spanier komplettiert die Mini-Abwehr. Nach schwerer Verletzung kämpft er sich langsam zurück, doch nicht nur aufgrund des langen Ausfalls verläuft sein zweites Jahr in München nicht wirklich glücklich. Ihm fehlt die Konstanz.© Foto: dpa
Arturo Vidal: Wir würden ihn ja gern als lebensfrohen Nachtschwärmer beschreiben, fürchten aber Post vom Anwalt. Reden wir also übers Sportliche: Der „Krieger“ ist einer von diesen Fußballern, gegen die man nie spielen möchte. Beinhart und nicht klein zu kriegen.© Foto: dpa
Thomas Müller: Gäbe es ihn nicht, man müsste ihn erfinden. Niemand in der Bundesliga sieht so ungelenkig, unbeholfen und tölpelhaft aus, wenn er auf dem Platz steht. Und niemand ist so gut wie er. Eine Klasse für sich. In absolut jeder Beziehung.© Foto: dpa
Arjen Robben: Es wurde in diesem Jahr wieder nichts mit dem Oscar, aber der Holländer mit dem Hang zur spektakulären Flugshow wird es verkraften können. Sportlich kann ihm ja ohnehin keiner was. Er ist die personifizierte Gefahr auf dem Flügel.© Foto: dpa
Thiago: Mario Götzes Mundwinkel sinken vermutlich noch heute auf Merkel-Niveau, wenn er diesen Namen hört. „Thiago oder nix“, hatte Guardiola 2013 trotz des Götze-Transfers gefordert - und ihn bekommen. Oft Weltklasse, zuletzt aber wenig konstant.© Foto: dpa
Douglas Costa: In der Hinrunde staunte man über seine erstaunlichen Tempo-Dribblings, denen selbst die jahrelange Kälte in Donezk nichts anhaben konnte. Zuletzt allerdings hat er sich im „Universum der Übersteiger“ verirrt, wie es die SZ treffend beschrieb.© Foto: dpa
Robert Lewandowski: Cristiano Ronaldo wird das ungern hören, aber: Bayerns Nummer 9 ist der beste Stürmer der Welt. Allein sein Tor gegen Wolfsburg … Man kann nur immer wieder stauen, wie er selbst schwerste Dinge aussehen lässt wie Selbstverständlichkeiten.© Foto: dpa
Schlagworte Borussia Dortmund,

Guardiola, 45 Jahre alt, seit Juli 2013 beim FC Bayern. Vorher Trainer des FC Barcelona. Mit den Katalanen unter anderem zweimal Champions-League-Sieger, dreimal Klubweltmeister, dreimal spanischer Meister, zweimal spanischer Pokalsieger. Mit den Münchnern Meister 2014 und 2015, Pokalsieger 2014.

 

DAS TORJÄGER-DUELL: Aubameyang gegen Lewandowski

Aubameyang, 26 Jahre alt, Gabuner, seit Juli 2013 bei den Borussen. Der BVB ist bereits die sechste Profi-Station des pfeilschnellen und dribbelstarken Angreifers. 22 Tore in der bisherigen Meisterschaftssaison, alle erzielt innerhalb des Strafraums.

Lewandowski, 27 Jahre, Pole, seit Juli 2014 beim FC Bayern, er kam von Borussia Dortmund. Bisher 23 Tore in der laufenden Bundesliga-Saison. Technisch stark, körperlich präsent.

 

DAS WIEDERSEHEN: Götze und Lewandowski

Neben Lewandowski spielte ein weiterer Bayern-Profi einst bei Borussia Dortmund. Was wurde Mario Götze von der Südkurve damals auch bejubelt und gefeiert. Im Sommer 2013 wechselte Götze - ein Jahr vor Lewandowski - zu den Münchnern. Wurde 2014 Weltmeister.  

Aber unter Guardiola einfach keine feste Größe im hochkarätigen Bayern-Kader. Zuletzt schmorte der 23-Jährige nach einer langen Verletzung viermal nacheinander auf der Bayern-Bank. Vor fünf Monaten erzielte der WM-Finaltorschütze seinen bis dato letzten Treffer in der Liga für die Bayern - gegen den BVB.

Mit dpa-Material

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