Die Konkurrenten im Vergleich

Vor dem Revierderby

Der Schlager im Revier lockt am Samstag 80 720 Fans in den Signal Iduna Park, weitaus mehr werden dazu vor den Fernsehern und in den Sportbars sitzen. Dortmund gegen Schalke, das ist mehr als nur ein ganz normales Fußballspiel.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 26.11.2011, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dortmunder Fans halten ein Plakat mit der Aufschrift "Alltag ist nur durch Derbysiege erträglich" .

Dortmunder Fans halten ein Plakat mit der Aufschrift "Alltag ist nur durch Derbysiege erträglich" .

2. Betonabwehr: Der Deutsche Meister kann sich auch in diesem Jahr auf seine Viererkette verlassen – erst neun Gegentore hat Dortmund kassiert, im Meisterjahr waren es auch nur 22.

Roman Weidenfeller (31) steht heute zum 241. Mal in der Bundesliga im Kasten. Sein Gegenüber heißt Lars Unnerstall (21) und hat erst fünf Liga-Spiele hinter sich.

2. Betonabwehr: Der Deutsche Meister kann sich auch in diesem Jahr auf seine Viererkette verlassen – erst neun Gegentore hat Dortmund kassiert, im Meisterjahr waren es auch nur 22.

3. Mario Götze: Dortmunds Super-Talent (Pferdekuss im Oberschenkel) ist nach der Rückkehr aus London Tag und Nacht behandelt worden und kann heute spielen. Auf das Duell Götze gegen Christian Fuchs freut sich ganz Dortmund.

4. Robert Lewandowski: Der Pole hat einen bemerkenswerten Leistungssprung hinter sich. Guter Torriecher, gute Ballbehandlung, und ein gutes Auge für den Mitspieler – Lewandowski spielt eine starke Hinrunde.

5. Die Bank: Obwohl mit Subotic und Bender zwei Schlüsselspieler verletzt ausfallen, kann der BVB auf eine starke Bank zurückgreifen. Dort sitzt mit Barrios, Perisic und Blaszczykowski hochkarätiges Personal.

6. Alte Konstanz: Die Formkurve zeigt trotz des 1:2 in London klar nach oben. Der BVB holte 19 Punkte aus den letzten sieben Spielen und hat zur alten Stärke zurückgefunden.

7. Die Fans: Der Signal Iduna Park wird heute zum Hexenkessel. Die BVB-Fans sind super-heiß auf einen Derbysieg und werden die Mannschaft bedingungslos nach vorne peitschen.

8. Jürgen Klopp: Der BVB-Trainer wird sich auch heute etwas Besonderes einfallen lassen. Denn Klopp wartet noch auf seinen ersten Derby-Heimsieg. 

BVB: Weidenfeller – Piszczek, Santana, Hummels, Schmelzer – Leitner, Kehl – Götze, Kagawa, Großkreutz – Lewandowski Sieben Gründe für FC Schalke 04: 1. Klaas-Jan Huntelaar: Der „Hunter“ geht in dieser Saison besonders erfolgreich auf Torejagd. Sein Torinstinkt ist bemerkenswert, auch mit Maske ist er kaum zu stoppen.  

2. Huub Stevens: Schalkes Offensive war schon immer gut, unter dem knorrigen Holländer steht auch die Abwehr. Lässt in Matip (20) und Papadopoulos (19) das jüngste Innenverteidiger-Duo der Liga spielen. Mit Erfolg.

3. Raul: Den Weltstar ohne Allüren darf man keine Sekunde aus den Augen lassen. Abgebrüht, ein herausragender Teamplayer – Raul erlebt auf Schalke gerade seinen zweiten Frühling. Gestern versprach er den Fans den Derbysieg!

4. Jermaine Jones: Auf Schalke lange ein Auslaufmodell, bis ihn Huub Stevens wiederentdeckte. Jones ist eine Kämpfernatur, der andere mitreißt. Sein einziges Problem: Er ist oftmals übermotiviert, wandelt auf einem schmalen Grat und nahe an der Roten Karte.

5. Die Derbybilanz: Schalke hat nur zwei der letzten zwölf Derbys gegen den Rivalen verloren und ist im Signal Iduna Park seit vier Jahren unbesiegt.

6. Ausgeruht: Während der BVB in London 90 intensive Minuten erlebte und bis an die Grenzen gehen musste, konnten die Schalker zu Hause Kraft tanken.

7. Neue Konstanz: 13 Punkte holte Schalke aus den sechs Liga-Spielen unter Stevens, kam auch im DFB-Pokal weiter und verlor nur ein Mal (1:2 gegen Kaiserslautern).

8. Pukki: Der kleine Finne könnte als Edeljoker mit eingebauter Torgarantie von der Bank aus heute zum BVB-Gespenst werden. Wenn Stevens ihn spielen lässt. 

Schalke: Unnerstall – Uchida, Papadopoulos, Matip, Fuchs – Jones, Holtby – Baumjohann, Raul, Draxler – Huntelaar 

 

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