Eine Dienstreise, die ist lustig

Tag 1

Bei den Kollegen habe ich einen Spitznamen weg. „Katastrophenkerl“. Der rührt daher, dass immer, wenn ich auf Dienstreise bin, irgendetwas Unvorhergesehenes passiert.

JEREZ

von Von Dirk Krampe

, 04.01.2011, 19:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als der Flugkapitän am Montag beim Anflug auf den Zwischenstopp Mallorca verkündete, wir müssten wegen einer Notlandung einer anderen Maschine vor uns in die Warteschleife und dann auch „irgendwann mal überlegen“, wegen Spritmangel einen anderen Flughafen anzusteuern, war ich die Ruhe selbst. Ich hatte mit so etwas ja schließlich gerechnet. Der Mann im Cockpit war ohnehin nichts für Zartbesaitete. Schon in Dortmund erklärte er uns, die vorgeschriebene Enteisung der Maschine könne einen unangenehmen Geruch in der Kabine hervorrufen, „manchmal entwickelt sich auch Rauch“. Aber nur keine Panik. Worte wie „Notlandung“, „Triebwerksbrand“ oder „Kerosinmangel“ muss ich aber dennoch nicht öfter hören.

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