Eine Frage von Wochen - oder doch Monaten?

Reus-Comeback verzögert sich

Das Comeback von Marco Reus verzögert sich weiter. Der ursprünglich angepeilte Termin für die Rückkehr ins Mannschaftstraining ("Mitte August") ist bereits seit Wochen verstrichen, ohne dass etwas Nennenswertes passiert wäre. Und es wird auch noch einige Zeit ins Land gehen, bis man Reus wieder im Kreis der Teamkollegen sieht.

DORTMUND

, 12.09.2016, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Frage von Wochen - oder doch Monaten?

Marco Reus muss sich weiterhin gedulden.

Thomas Tuchel hatte es am Freitag bereits angedeutet, als er über das bislang vom Klub Kommunizierte hinausging und Details zum Heilungsfortschritt nannte: "Marco ist kein Thema, auch nicht für die nächste Woche“, hatte der 42-Jährige über die geplante Rückkehr des seit dem DFB-Pokalfinale im Mai verletzten Reus gesagt. "Die Rehaphase ist so, dass es von den linearen Bewegungen zu den Richtungswechseln übergeht." Der Nationalspieler trainiere "sehr, sehr dosiert" und "sehr, sehr wenig mit dem Ball".

"Er bekommt die Zeit, die er benötigt"

Im Klartext: Bei Reus, der immerhin schon wieder geradeaus sprinten kann, ist es keine Frage von Tagen, wann er in den normalen Trainingsbetrieb zurückkehrt, sondern von Wochen. Im Extremfall sogar von Monaten, dann würde Reus erst in der Rückrunde wieder das BVB-Trikot tragen - wie es ihm enge Vertraute bereits geraten haben.

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Eine genaue Prognose mag derzeit niemand abgeben, zu groß ist die Gefahr, damit erneut daneben zu liegen. "Es geht eher um Wochen", äußert sich Michael Zorc zwar vorsichtig gegenüber dem "Kicker", er sagt aber auch: "Er bekommt die Zeit, die er benötigt." Wie viel das ist, weiß - wenn überhaupt - nur Reus selbst.

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