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Endlich wieder spielen - und dann die Zukunft klären

Reus vor BVB-Comeback

Marco Reus ist endlich zurück. Im Heimspiel gegen den HSV könnte er nach achtmonatiger Verletzungspause als Joker wieder zum Kader gehören. Bald wird Borussia Dortmund mit ihm auch über seine Zukunft reden.

DORTMUND

, 07.02.2018, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Endlich wieder spielen - und dann die Zukunft klären

Marco Reus will bald wieder Tore für den BVB bejubeln. © Guido Kirchner

In einer Dokumentation über die Arbeit von Spielerberatern im deutschen Profifußball, die gerade beim Bezahlsender "Sky"“ zu sehen ist, kommt auch Marco Reus zu Wort. Er erzählt von seinem besonderen Verhältnis zu Dirk Hebel. Hebel sei mehr Freund als Berater, sagt er. Man sieht die beiden im vertrauten Gespräch. Dabei wird viel gelacht.

Zorc muss sich gedulden

Hebel wird sich in Kürze wieder auf den Weg machen. Von Köln, wo er mit Kompagnon Volker Struth mit der gemeinsamen Firma "Sports Total" am Rheinufer schicke Büroräume angemietet hat, nach Dortmund. Nicht zu Reus, Hebel hat einen Termin bei Borussia Dortmund. Im vielleicht nicht ganz so eleganten Büro von Michael Zorc wird er dann mit dem BVB-Sportdirektor über die Zukunft seines Klienten sprechen. Reus’ Vertrag läuft im Sommer 2019 aus.

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BVB-Training in Brackel am 6. Februar

06.02.2018
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BVB-Training in Brackel am 6. Februar.© Kirchner/Rehbein
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB
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BVB-Training in Brackel am 5. Februar

05.02.2018
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BVB-Training in Brackel am 5. Februar.© Guido Kirchner
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

Die Personalie brennt Zorc seit längerem unter den Nägeln, doch dann kam der Fall Aubameyang dazwischen. Außerdem haben Spieler, die in der Reha stecken, selten den Kopf frei, um sich über ihre berufliche Zukunft Gedanken zu machen. Also musste sich Zorc gedulden. Jetzt aber naht die Rückkehr auf den Rasen. Am Samstag gegen den Hamburger SV, könnte es soweit sein.

Langer Weg zurück

Reus‘ Weg zurück nach einer Verletzung war so lang wie nie zuvor. Das im Pokalfinale gegen Frankfurt angerissene hintere Kreuzband im rechten Knie musste operativ geflickt werden, acht Monate sind seither vergangen. Seit er vor zwei Wochen endgültig grünes Licht auch für Zweikämpfe bekommen hat, ist Reus den letzten Schritt gegangen.

Er hat in Absprache mit der medizinischen Abteilung, die mit Argusaugen auf Reaktionen seines Körpers geschaut hat, die Intensitäten noch einmal gesteigert. Wolfsburg, Berlin, Freiburg, zuletzt Köln, diese vier Spiele hat er sich bewusst Zeit gegeben, um sich den letzten Feinschliff zu holen.

"Er muss das Signal geben"

Jetzt steht das Comeback kurz bevor. Reus gehe es "ganz gut soweit", sagt sein Trainer Peter Stöger zwar noch etwas defensiv. Spätestens am Freitag dürfte die endgültige Entscheidung fallen, ob der 28-Jährige wieder dabei sein wird. Zumindest als Joker. Das letzte Wort wird dabei Reus selbst haben. "Er muss das Signal geben", so Stöger.

Während der Herbstdepression der Borussia und auch in den vergangenen Wochen, in denen man Tempo und Ideenreichtum auf den Außenbahnen vermisste, ist die Sehnsucht nach den Dribbelkünsten von Marco Reus noch einmal gestiegen. Doch nicht nur danach. Er fehlt als Spieler, Reus soll aber auch das Gesicht der "neuen" Borussia ab Sommer werden. Einer ihrer Anführer und Sprecher.

Harmonisches Umfeld

Ein wenig zu viel Hype, wie sein Trainer findet. Stöger warnt: "Wir dürfen keine Wunderdinge von ihm erwarten. Ich möchte ihm nicht den Rucksack umhängen, jedes Spiel für uns entscheiden zu müssen." Aber der Trainer hat natürlich auch mitbekommen, dass Marco Reus nach langen Verletzungen immer in der Lage war, quasi sofort wieder herausragende Leistungen zu bringen.

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Als er im Herbst, damals noch mitten in der Reha, öffentlich darüber nachdachte, im Frühjahr auch eine "Grundsatzentscheidung" über die weitere Karriere treffen zu wollen, hat dies bei Zorc nicht gerade für Beruhigung gesorgt. Ein Szenario, wie es Revierrivale Schalke mit Leon Goretzka erlebt hat, "ist nicht das, was wir gerne hätten", gesteht der Sportdirektor. Er würde gern langfristig mit Reus verlängern, bevor das letzte Vertragsjahr anbricht und verweist darauf, wie wichtig für Reus ein harmonisches Umfeld sei - das er in Dortmund vorfinde.

Bessere Teamstruktur schaffen

In den Gesprächen mit Hebel wird er allerdings auch aufzeigen müssen, wie der BVB konkret die Mannschaft umbauen will, um wettbewerbsfähig zu bleiben und eine bessere Teamstruktur zu schaffen. Es könnten schwierige Gespräche werden.

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