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Erhöhte Sicherheit - Sahin will "nicht verdrängen"

BVB-Spiel in Monaco

Nach dem Sprengstoffanschlag auf das Team von Borussia Dortmund steht das Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales in Monaco unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Die monegassische Polizei bekommt für die Partie des BVB beim AS Monaco Verstärkung aus Frankreich. Unterdessen hat sich Mittelfeldspieler Nuri Sahin zu den Geschehnissen in der vergangenen Woche geäußert.

MONACO

19.04.2017, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erhöhte Sicherheit - Sahin will "nicht verdrängen"

Das BVB-Spiel in Monaco findet unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt.

200 französische Bereitschaftspolizisten unterstützen die rund 150 Beamten des Fürstentums am Mittelmeer, sagte Richard Marangoni, Chef der Polizei von Monaco, der Deutschen Presse-Agentur. Die Sicherheitskräfte bewachen das Mannschaftshotel von Borussia Dortmund und sollen das Team auch auf dem Weg zum Stadion eskortieren. Zusätzlich sichern französische Beamte auch die Grenzen des Fürstentums.

Monegassische Zeitung begrüßt BVB-Fans

Das Spiel in Monaco findet nach dem Sprengstoffanschlag der vergangenen Woche unter ganz besonderen Voraussetzungen statt, die Fans beider Mannschaften pflegen seit dem 11. April eine ganz besondere Beziehung. Insbesondere wegen der Aktion "#bedforawayfans" - nach der Verlegung des Hinspiels hatten zahlreiche Dortmund-Anhänger AS-Fans eine kostenlose, private Übernachtungsmöglichkeit angeboten.  

Une Monaco-Matin du mercredi 19 avril. pic.twitter.com/4fRSwKUZgf

— Monaco_Matin (@Monaco_Matin)

In Monaco wurden Dortmunds Spieler und Anhänger, insgesamt werden am Abend rund 2000 vor Ort sein, herzlich begrüßt: Die monegassische Zeitung "Monaco-Matin" titelte am Mittwoch "Willkommen" auf der ersten Seite. Weiter heißt es: "Heute Abend geht es um Fußball, aber auch um Brüderlichkeit auf dem Spielfeld."

"Gehört jetzt zu mir und zu meinem Leben"

Nichtsdestotrotz haben die BVB-Spieler weiterhin mit den Folgen des Anschlags zu kämpfen - verdrängen will Nuri Sahin das Geschehene allerdings nicht. "Ich packe das in eine Schublade. Und diese Schublade kann ich öffnen, aber auch schließen. Was passiert ist, das gehört jetzt zu mir und zu meinem Leben", sagte der 28-Jährige dem Magazin "Stern".

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Im ersten Moment des Sprengstoffanschlags auf den BVB-Bus vor dem Champions-League-Spiel gegen AS Monaco habe er an einen Steinwurf gedacht. "Deshalb habe ich auch nicht geschrien. Dann habe ich mich umgedreht und Marc gesehen, wie er geblutet hat. Und der Geruch, der kam auch, man hat gerochen, dass da etwas explodiert ist. Da dachte ich, das ist etwas Großes."

Von dpa

Die BVB-Fans in Monaco sollte folgende Hinweise beachten:

Updates für heute! #ASMBVBpic.twitter.com/8pqxLP268M

— Fanbeauftragte BVB (@BVB_Fanb)

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