Evans Nyarko rettet dem BVB II das 1:1 gegen Halle

Schmeichelhafter Punkt

Endlich ein Tor, die Geduldsprobe ist bestanden. Aber das 1:1 (0:1) des Fußball-Drittligisten Borussia Dortmund II gegen den Halleschen FC hilft nur wenig im Kampf um den Klassenerhalt. Es war eher ein Sieg für die BVB-Moral.

DORTMUND

, 20.02.2015, 23:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Evans Nyarko rettet dem BVB II das 1:1 gegen Halle

Evans Nyarko sicherte dem BVB II mit seinem Treffer das 1:1 gegen Halle.

Gekämpft hat Schwarzgelb unverdrossen, unermüdlich. Allein, die Mittel waren beschränkt, die der BVB II am Freitagabend im Spiel gegen die Hallenser ins Feld führte. Lange Zeit sahen die Gäste wie der sichere Sieger dieser Begegnung aus.

Nur 631 Zuschauer

Erst als David Solga in der Schlussphase einen Freistoß passgenau in den Strafraum der Hallenser schlug, war der eingewechselte Evans Nyarko zur Stelle und hämmerte den Ball zum 1:1 in die Tormaschen des Halleschen FC (89.). Zuvor hatte Timo Furuholm für Halle zum 1:0 (44.) getroffen.

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3. Liga, 26. Spieltag: BVB II - Hallescher FC 1:1 (0:1)

Bilder der Drittliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Halleschen FC.
20.02.2015
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Bilder der Partie BVB II gegen Halle.© Foto: Menne
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Fussball / BVB II Amateure gegen Hallescher FC
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 20.02 2015]© Foto: Menne
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Es wird schwer für die BVB-Reserve und Khaled Narey. Das Team empfängt den Überflieger der 3. Liga: Arminia Bielefeld.© Foto: Menne
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Fussball / BVB II Amateure gegen Hallescher FC
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 20.02 2015]© Foto: Menne
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Die Erleichterung im Dortmunder Lager war riesengroß. Die nur 631 Zuschauer im Stadion Rote Erde jubelten ebenso wie die Borussen - aber zur wirklichen Freude gab es keinen Grund. Zu schwach war die Leistung der Hausherren.

"Wieder besser Fußball spielen"

BVB II-Trainer David Wagner kleidete das in seine Worte. „Der schönste Moment des Spiels“, sagte der Coach, „war der Ausgleich. Positiv ist auch, dass die Mannschaft immer gekämpft hat, um den Rückstand auszuholen. Aber besonders im ersten Spielabschnitt waren wir balltechnisch zu schlecht, es fehlte auch der Mut.“ Wagner fügte hinzu: „Phasenweise wurden wir von Halle richtig abgekocht. Wir müssen künftig wieder besseren Fußball spielen. Nur mit Kampf allein bleiben wir nicht in der Liga.“

Die Schwächen im Borussen-Spiel waren offensichtlich. Insbesondere in der Offensive hakt es nach wie vor gewaltig. Darunter leidet insbesondere Neuzugang Nikolaos Ioannidis. Der Grieche rannte und kämpfte, holte sich die Bälle aus dem Mittelfeld. Wirkliche Chancen boten sich ihm allerdings nicht. Das lag nicht zuletzt an der mangelhaften Unterstützung durch seine Nebenleute.

Keine verwertbaren Flanken

Weder Tammo Harder noch Khaled Narey oder Edisson Jordanov und schon gar nicht der später eingewechselte Burak Camoglu suchten gezielt ihren Mittelstürmer. Da gab es keine verwertbaren Flanken, da fehlten die Steilpässe. Halle hatte somit leichtes Spiel. Balltechnisch versiert, blockten die Gäste fast alle Aktionen des BVB. Da gab es kaum ein Durchkommen.

Halles Trainer Sven Köhler bemerkte zutreffend: „Es sind schon gemischte Gefühle, die man nach diesem 1:1 hat. Wir waren noch nie so nah dran an unserem ersten Sieg gegen den BVB wie diesmal. Nach der Pause hätten wir das 2:0 machen können.“

Nur ein kleiner Schritt

Aber genau das fiel eben nicht. Die Borussen mühten sich weiter. Wenig ansehnlich, aber tapfer. Kaum einer im Stadion wagte noch an den Ausgleich zu denken. Aber dann trat Solga zum Freistoß an. Endlich passte der Ball, endlich ein vernünftiger Schuss, der Lohn war das 1:1. Es war nicht der erhoffte große Schritt im Kampf gegen den Abstieg. Aber die drohende Niederlage blieb aus. Der BVB II wahrte durch das 1:1 seine Position in der 3. Liga. Allerdings: Eine Leistungssteigerung ist nötig.

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