Ex-BVB-Profi Rummenigge sieht für Mario Götze nur noch Klubs der Kategorie B

Borussia Dortmund

Mario Götze wird den BVB am Saisonende verlassen. Der ehemalige Dortmund-Spieler Michael Rummenigge empfiehlt dem 27-Jährigen, sich künftig wieder „mehr auf den Sport“ zu konzentrieren.

Dortmund

, 28.03.2020, 21:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ex-BVB-Spieler Michael Rummenigge rät Mario Götze, sich künftig wieder mehr auf den Sport zu konzentrieren.

Ex-BVB-Spieler Michael Rummenigge rät Mario Götze, sich künftig wieder mehr auf den Sport zu konzentrieren. © Groeger

Über Götzes sportliche Zukunft sagte Rummenigge gegenüber dem „Sportbuzzer“, dass für ihn nach Ablauf seines BVB-Vertrages im Sommer „eigentlich nur noch Vereine der Kategorie B in Frage kommen. Ich denke da an Klubs der Größenordnung Everton, West Ham oder italienische Mittelklasse-Vereine. In der Bundesliga könnte er zu Borussia Mönchengladbach passen oder nach Leverkusen.“

Rummenigge sieht Götzes Bayern-Wechsel als Knackpunkt

Michael Rummenigge, der zwischen 1988 und 1993 insgesamt 157 Pflichtspiele für den BVB absolvierte, sieht den Wechsel zum FC Bayern München als Knackpunkt in Götzes Karriere. „Als Götze im Sommer 2013 nach München ging, war er aber in seiner Entwicklung noch nicht fertig. (...) Nach seiner Rückkehr nach Dortmund ist Mario dann nie wieder richtig bei der Borussia angekommen. Hinzu kamen seine gesundheitlichen Probleme.“

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Götze, der zusammen mit seiner Ehefrau Ann-Kathrin in wenigen Wochen das erste Kind erwartet, wird von BVB-Trainer Lucien Favre kaum noch berücksichtigt - in der aktuell unterbrochenen Saison kommt der Offensivspieler wettbewerbsübergreifend auf lediglich 596 Einsatzminuten.

Mario Götze soll wieder „mehr Regisseur sein“

Rummenigge empfiehlt Götze: Weil er an „Schnelligkeit verloren“ habe, sollte er „mehr Regisseur sein“, „nicht ans Geld denken“, „diesen ganzen Mist in den sozialen Netzwerken lassen und sich allein auf den Sport konzentrieren. Wenn ich ihn manchmal bei Instagram sehe, frage ich mich, ob das noch ein Fußballer ist oder eher ein Show-Talent.“

Mit dpa-Material

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