Ex-BVB-Spieler Kagawa: Corona-Fälle bringen Playoffs durcheinander

Borussia Dortmund

Ex-BVB-Profi Shinji Kagawa spielt mit Real Saragossa um den Aufstieg in die Primera Division. Zahlreiche Corona-Fälle bei einem Konkurrenten bringen die Playoffs jedoch durcheinander.

Dortmund

, 28.07.2020, 13:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der ehemalige BVB-Profi Shinji Kagawa spielt mit Real Saragossa um den Aufstieg in die Primera Division.

Der ehemalige BVB-Profi Shinji Kagawa spielt mit Real Saragossa um den Aufstieg in die Primera Division. © imago / AFLO

Shinji Kagawa und der große Traum von der Primera Division - das könnte bald Realität werden. Mit Real Saragossa spielt der ehemalige BVB-Publikumsliebling in den Playoffs um den Aufstieg in die höchste spanische Spielklasse. 28 Corona-Fälle beim Konkurrenten CF Fuenlabrada haben den Terminplan aber gehörig durcheinander gebracht.

28 Corona-Fälle: Fuenlabrada verzichtet auf die Playoffs

Doch der Reihe nach: Fuenlabrada - aus der gleichnamigen Stadt süd-westlich von Madrid - besaß vor dem letzten Spieltag noch gute Chancen, die Aufstiegs-Playoffs zu erreichen. Aufgrund der Corona-Fälle musste die Partie gegen Deportivo La Coruna jedoch kurzfristig abgesagt werden. Nach einigem Hin und Her verzichtete Fuenlabrada schließlich zugunsten des FC Elche auf seinen Startplatz in den Playoffs.

Der Verband lobte die „großzügige“ Reaktion des Klubs: „Der Verzicht auf die Möglichkeit, um den Aufstieg zu kämpfen, stellt ein großes Opfer für den Klub dar und bedeutet für seine Spieler die Aufgabe all dessen, was sie mit großer Anstrengung und Arbeit erreicht hatten“

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einer möglichen Straftat

Seit der Verein am 20. Juli von Madrid trotz erster Corona-Fälle zu dem Spiel in die Stadt A Coruña im Nordwesten Spaniens geflogen war, folgte ein Tiefschlag dem nächsten. Bis Sonntag wurden 28 Spieler oder Teammitglieder positiv getestet, einer musste sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen einer möglichen Straftat gegen die öffentliche Gesundheit, die oberste Sportbehörde CSD wollte sogar einen erzwungenen Abstieg des nicht völlig ausschließen.

Die Spieler sowie andere Teammitglieder sitzen in einem Hotel in A Coruna in Quarantäne. Den Vorwurf, die öffentliche Gesundheit vorsätzlich gefährdet zu haben, wies der Rechtsanwalt des Klubs zurück. Damit nicht genug: Auch Deportivo La Coruna will aufgrund mangelnder Chancengleichheit rechtliche Schritte prüfen.

Mit dpa-Material

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