Fan-Rückkehr: BVB-Boss Watzke schlägt „differenzierte Obergrenze“ vor

Borussia Dortmund

Zur neuen Saison dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder 25.000 Fans in die Stadien zurückkehren. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke fordert nun aber eine Ausnahme für den Signal Iduna Park.

Dortmund

, 07.07.2021, 11:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Boss Watzke fordert eine Ausnahme für den Signal Iduna Park.

BVB-Boss Watzke fordert eine Ausnahme für den Signal Iduna Park. © picture alliance/dpa/DFB

Borussia Dortmunds Chef Hans-Joachim Watzke hat nach der Zulassung von maximal 25.000 Zuschauern bei Profifußballspielen in der kommenden Saison eine differenziertere Obergrenze gefordert. Watzke weist unter anderem darauf hin, dass das BVB-Stadion größer als andere sei.


BVB-Boss Watzke: „Bin nicht bereit, das ewig mitzutragen“

„Für den Augenblick ist die Regelung, maximal 25.000 Fans zuzulassen, okay. Auf Dauer halte ich diese Größenordnung allerdings für sehr willkürlich und bin nicht bereit, das ewig mitzutragen. Unser Stadion ist mit über 81.000 Plätzen schließlich auch deutlich größer als viele andere der Liga“, sage der Geschäftsführer von Borussia Dortmund der „Bild“ (Mittwoch).

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Die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien hatten am Dienstag beschlossen, dass mit Beginn der Spielzeit 2021/22 unter bestimmten Voraussetzungen maximal 25.000 Zuschauer die Spiele im deutschen Profifußball verfolgen dürfen. Die Arenen dürfen demnach zu maximal 50 Prozent ausgelastet werden. In Bayern gilt eine Obergrenze von höchstens 35 Prozent.

Bundesligisten begrüßen die Regelungen zur Zuschauerrückkehr

Der Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, Michael Meeske, sagte: „Wir begrüßen die Entscheidung und halten sie in Anbetracht der aktuellen Situation für ein gutes Einstiegsszenario, auf das wir dann bei gutem Verlauf entsprechend aufbauen können.“ Auch Leverkusens Chef Fernando Carro sprach von einer guten „Perspektive“ und versprach sich „eine gewisse Planungssicherheit“.

Mit dpa-Material.

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