Borussia Dortmund

Galatasaray-Präsident bestätigt Einigung: BVB-Torhüter Bürki vor dem Absprung

Roman Bürki ist bei Borussia Dortmund seit dem vergangenen Sommer komplett außen vor. Nun steht der BVB-Torhüter vor einem Wechsel in die Türkei - das bestätigt Galatasaray-Präsident Burak Elmas.
Steht vor einem Wechsel zu Galatasaray: BVB-Torhüter Roman Bürki. © Groeger

Mehrere türkische Medien überschlugen sich am Freitagmorgen mit der Meldung über eine angeblich bereits erfolgte Einigung zwischen Borussia Dortmund, Roman Bürki und Galatasaray. Demnach soll der Torhüter, der bei den Schwarzgelben noch bis 2023 unter Vertrag steht, bis zum Saisonende an den türkischen Spitzenklub ausgeliehen werden. Aus BVB-Kreisen verlautete am Mittag, es habe noch keinen Kontakt zwischen beiden Klubs gegeben. Galatasaray-Präsident Burak Elmas bestätigte am Freitagabend im Rahmen eines virtuellen Meetings mit Klub-Mitgliedern jedoch: „Wir haben uns mit Roman geeinigt. Mit dem Klub geht es noch um Details.“ Bürki trainierte am Freitag noch in Dortmund. „Gala“ befindet sich auf der Suche nach einem neuen Keeper, da Fernando Muslera aufgrund einer Kreuzbandverletzung auf unbestimmte Zeit ausfällt.

Roman Bürki verdrängt BVB-Legende Roman Weidenfeller

Nach seinem Wechsel im Sommer 2015 vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund hatte Bürki Vereinslegende Roman Weidenfeller verdrängt und sich in den folgenden Jahren als Nummer eins etabliert. Mitte Juni 2020 folgte die Vertragsverlängerung bis 2023. „Wir freuen uns, dass in Roman Bürki einer der konstantesten Torhüter der Bundesliga weiterhin bei uns zwischen den Pfosten steht. Damit ist eine wichtige Position langfristig und exzellent besetzt“, sagte Sportdirektor Michael Zorc damals.

Doch schon wenige Monate später setzte der damalige Trainer Lucien Favre zwischenzeitlich auf Marwin Hitz – das führte zu Diskussionen im Vereinsumfeld. Zwischen Oktober 2020 und Januar 2021 kehrte Bürki zwischen die BVB-Pfosten zurück, zog sich dann aber eine Schulterverletzung zu und war anschließend außen vor. Erst durch Hitz‘ Knieverletzung kehrte Bürki in den verbleibenden vier Pflichtspielen der Saison 20/21 – darunter das Pokalfinale gegen Leipzig – ins Dortmunder Gehäuse zurück. Seinen bis heute letzten Einsatz für die Schwarzgelben absolvierte er am 22. Mai 2021 gegen Leverkusen (3:1).

BVB schafft klare Fakten und verpflichtet Gregor Kobel

Vor Beginn der laufenden Spielzeit sorgte der Verein dann für klare Fakten und verpflichtete für 15 Millionen Euro Gregor Kobel vom VfB Stuttgart als neue Nummer eins. Bereits im Februar hatte Hitz bis 2023 verlängert. Bürki rutschte unter Marco Rose in der Torhüter-Hierarchie auf Position drei ab und stand in dieser Saison kein einziges Mal im Kader. Eine skurrile Situation – allein aus finanzieller Sicht: Bürki verdient beim BVB rund fünf Millionen Euro pro Saison. Der Verein würde dem Spieler daher keine Steine in den Weg legen.

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