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Giftpfeile aus dem Süden

Rummenigge stichelt

Die Giftpfeile aus München prallten an Borussia Dortmund ab. Am höchsten Feiertag der Karnevalisten schaltete auch der Deutsche Meister für 24 Stunden auf Notbetrieb. Die Mannschaft und der Trainer hatten frei, auch Sportdirektor Michael Zorc gönnte sich einen Tag zum Abschalten.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 20.02.2012, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der große Matchwinner in Berlin: Kevin Großkreutz.

Der große Matchwinner in Berlin: Kevin Großkreutz.

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Fußball-Bundesliga: Hertha BSC Berlin - BVB

Selbst eine kontrollierte Offensive à la Rehhagel hat die Pleitenserie von Hertha BSC vor der Übernahme durch "König Otto" nicht gestoppt. Die Berliner wehrten sich in ihrem 1000. Bundesligaspiel lange Zeit tapfer gegen den deutschen Fußball-Meister und Spitzenreiter Borussia Dortmund.
18.02.2012
/
Jürgen Klopp (r.) jubelt nach dem Spiel mit Marcel Schmelzer.© Foto: dpa
Schwarzgelber Jubel in der Hauptstadt.© Foto: dpa
Hielt seinen Kasten sauber: Roman Weidenfeller.© Foto: dpa
Schwarzgelber Jubel in der Hauptstadt.© Foto: dpa
Enttäuschte Berliner nach Spielende.© Foto: dpa
Schwarzgelber Jubel in der Hauptstadt.© Foto: dpa
Jürgen Klopp freut sich auf Rehhagel.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz bleibt dem BVB treu.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz (r.) jubelt mit Jakub Blaszczykowski.© Foto: dpa
Artistisch: Kevin Großkreutz (M.) trifft zum entscheidenden 1:0.© Foto: dpa
Lucas Barrios (r.) schließt einen Wechsel nach der Saison aus.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz (l.) und Sebastian Kehl (verdeckt) verfolgen Adrian Ramos.© Foto: dpa
Raffael (l.) setzt sich gegen Sven Bender durch.© Foto: dpa
Robert Lewandowski (hier im Duell mit Levan Kobiashvili) brach das Training ab.© Foto: dpa
Bissiges Luftduell zwischen Robert Lewandowski (r.) und Peter Niemeyer.© Foto: dpa
Ex-Borusse: Berlins Interimstrainer Rene Tretschok.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz (l.) bejubelt seinen Treffer mit Robert Lewandowski (r.) und Marcel Schmelzer.© Foto: dpa
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„Wenn ich in der Vorwoche das Gespräch im kicker mit Jürgen Klopp und Michael Zorc lese, kann man den Eindruck gewinnen, es habe Vorteile, in der Champions League früh auszuscheiden, wenn man sie ohnehin nicht gewinnen kann“, ätzte Rummenigge, und legte dann noch nach: „Dr. Rauball, der DFL-Vorsitzende und Präsident in Dortmund, gab die Parole aus, Spanien (in der UEFA-Rangliste, d.Red.) zu überholen. Da tun uns solche von Borussia Dortmund nicht geholten Punkte besonders weh. Dass wir Dritter sind im Ranking, ist nur der Europa League und dem FC Bayern geschuldet.“ Man kennt das von den Bayern, die beinahe schon reflexartig beißen, wenn ihre vermeintliche Vormachtstellung nachhaltig angegriffen wird. Dass dies der BVB im zweiten Jahr in Serie erfolgreich schafft, wird im Freistaat mittlerweile ganz offensichtlich als echte Gefahr empfunden.

Wirkung entfaltete die Breitseite nicht. Sie verpuffte ganz einfach. „Das müssen wir nicht kommentieren“, meinte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der BVB-Geschäftsführung, „man sollte das auch nicht überbewerten.“ Watzte blickte „mit einem gewissen Stolz“ auf die Serie von 16 ungeschlagenen Spielen, die den BVB nach einem durchwachsenen Saisonstart wieder an die Spitze katapultiert hat.

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Selbst eine kontrollierte Offensive à la Rehhagel hat die Pleitenserie von Hertha BSC vor der Übernahme durch "König Otto" nicht gestoppt. Die Berliner wehrten sich in ihrem 1000. Bundesligaspiel lange Zeit tapfer gegen den deutschen Fußball-Meister und Spitzenreiter Borussia Dortmund.
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Jürgen Klopp (r.) jubelt nach dem Spiel mit Marcel Schmelzer.© Foto: dpa
Schwarzgelber Jubel in der Hauptstadt.© Foto: dpa
Hielt seinen Kasten sauber: Roman Weidenfeller.© Foto: dpa
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Enttäuschte Berliner nach Spielende.© Foto: dpa
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Kevin Großkreutz bleibt dem BVB treu.© Foto: dpa
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Bissiges Luftduell zwischen Robert Lewandowski (r.) und Peter Niemeyer.© Foto: dpa
Ex-Borusse: Berlins Interimstrainer Rene Tretschok.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz (l.) bejubelt seinen Treffer mit Robert Lewandowski (r.) und Marcel Schmelzer.© Foto: dpa
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Nach der Niederlage in Hannover am 18. September 2011 verlor Dortmund in der Liga nicht mehr. „Beeindruckend ist vor allem, dass wir dann von diesen 16 Spielen auch noch 13 gewonnen haben“, meinte Watzke. Für die Serie „kriegen wir nichts, stolz sind wir über das Ganze, was hier entstanden ist.“

Auch die Statistik kann die These nicht widerlegen, dass sich Borussia Dortmund auf Kurs Titelverteidigung befindet. Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatte der BVB nur drei Punkte mehr auf dem Konto, nimmt man nur die Phase ab dem 7. Spieltag, holte Dortmund sogar fünf mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und gewinnt auch die Spiele, in denen wichtige Eckpfeiler verletzt fehlen. Ohne Shinji Kagawa und Mario Götze fehlten dem BVB in Berlin 24 der bisherigen 60 Scorerpunkte, die das Mittelfeld beigesteuert hatte – stoppen konnte das den BVB nicht. Bei noch zwölf verbleibenden Spielen lauern freilich noch jede Menge Stolperfallen. „Von Spiel zu Spiel schauen“, nannte Sebastian Kehl ein vordergründiges Erfolgsrezept. Beim BVB mehr als eine Floskel. „Alles andere“, so Kehl, „können wir ja nicht beeinflussen.“

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