Giovanni Reyna legt in seinen ersten BVB-Wochen einen Blitzstart hin

USA-Youngster

In seinen ersten Wochen beim BVB startet Giovanni Reyna direkt durch. Während der USA-Reise schnuppert der 16-Jährige erste Profiluft - und soll vorerst weiter unter Lucien Favre trainieren.

Dortmund

, 25.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Giovanni Reyna legt in seinen ersten BVB-Wochen einen Blitzstart hin

Giovanni Reyna sammelte während der USA-Reise erste Profi-Erfahrungen. © imago

Der Sprung in die Eistonne brachte die erhoffte Abkühlung. Im Anschluss an das öffentliche Training in Seattle stand für Giovanni Reyna Regeneration auf dem Programm. Daumen hoch für den Vereinsfotografen - schon war das Bild im Kasten.

Reyna muss viele Eindrücke verarbeiten

Der talentierte Nachwuchsspieler muss in seinen ersten Wochen viele neue Eindrücke verarbeiten. Zunächst der Start bei der U19 unter Trainer Michael Skibbe, dann die durchaus stressige Reise mit dem Profi-Kader in Reynas Heimatland.

Giovanni Reyna legt in seinen ersten BVB-Wochen einen Blitzstart hin

Abkühlung in der Eistonne: Giovanni Reyna. © BVB/Alexandre Simoes

Lob gibt es seither von allen Seiten. „Giovanni ist körperlich schon sehr weit, man merkt nicht, dass er erst 16 ist. Er spielt sehr robust und weiß, worum es geht“, erklärte Torhüter Roman Bürki. Reyna habe „einen sehr starken Eindruck hinterlassen“, lobte Trainer Lucien Favre. Und Jugendkoordinator Lars Ricken sagte der „Sport Bild“: Giovanni ist weltweit eines der herausragenden Mittelfeld-Talente seines Jahrgangs. Er verfügt über eine hervorragende Technik und ist ein absoluter Teamplayer.“

Reyna: „Vermisse meine Familie jeden Tag“

Für Reyna selbst sind es trotzdem schwierige Wochen: „Es ist hart, ich vermisse meine Familie jeden Tag“, sagte der Offensivspieler im Gespräch mit dieser Redaktion am Rande des U19-Trainingsauftakts Anfang Juli. Seine Eltern hätten ihn auf seinem fußballerischen Werdegang immer unterstützt. „Ich möchte meine Familie einfach stolz machen, weil sie so viele Opfer für mich gebracht haben.“

Den unumgänglichen Vergleich mit dem zum FC Chelsea gewechselten Christian Pulisic sieht Reyna gelassen: „Christian ist derzeit der beste Fußballer der USA. Natürlich nimmt man sich so einen Spieler auch als Vorbild.“

Reyna und Pherai sind vorerst weiter Teil des Profi-Kaders

Den ersten Schritt hat Reyna gemacht, er nimmt auch nach der Rückkehr aus den Vereinigten Staaten am Training der Profis teil. Zudem ist geplant, dass Reyna und U19-Teamkollege Immanuel Pherai mit ins Trainingslager nach Bad Ragaz reisen. Nach getaner Arbeit geht es dann bestimmt wieder in die Eistonne.

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