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Gladbach-Profi Christoph Kramer warnt vor dem BVB – und schützt Marco Rose

Borussia Dortmund

Borussia Mönchengladbach trifft im DFB-Pokal auf den BVB, Trainer Marco Rose auf seinen neuen Arbeitgeber. Christoph Kramer spricht von einem „echten Kracher“ und nimmt seinen Coach in Schutz.

Dortmund

, 24.02.2021, 14:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gladbach-Trainer Marco Rose (r.) im Gespräch mit Christoph Kramer.

Gladbach-Trainer Marco Rose (r.) im Gespräch mit Christoph Kramer. © imago images/Laci Perenyi

Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund treffen im Viertelfinale des DFB-Pokals aufeinander: Gladbach-Profi Christoph Kramer hätte sich aber lieber einen anderen Gegner gewünscht. Er ist nämlich überzeugt, dass der BVB „vielleicht die beste Mannschaft ist, die noch im Wettbewerb vertreten ist“. Dem Umstand, dass sein Coach Marco Rose schon als BVB-Trainer ab der kommenden Saison feststeht, will er dabei keine allzu große Beachtung schenken, wie er in einem Interview auf dfb.de verriet.


Gladbach-Profi Kramer über das Viertelfinale im DFB-Pokal: „Es hätte nicht unbedingt Borussia Dortmund sein müssen“

„Borussia Mönchengladbach hat klassischerweise kein Losglück - egal, in welchem Wettbewerb. Ob nun im DFB-Pokal, der Champions League oder der Europa League - seit ich hier bin, hatten wir echt noch nie Losglück“, sagte Kramer. Gegen den BVB, der in Erling Haaland den wertvollsten Bundesligaspieler in seinen Reihen weiß, erwartet Borussia Mönchengladbach einen Pokalhammer am kommenden Dienstag (Anpfiff: 20.45 Uhr). „Diesmal hat uns das Lospech einen echten Kracher beschert. Es hätte nicht unbedingt Borussia Dortmund sein müssen. Aber wir nehmen es, wie es kommt“, meinte Kramer. Seine Fohlen und er würden gerne eine Runde weiterkommen – und träumen vom Titel.

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„Ich denke, gerade Gladbach und Dortmund sowie Leipzig und Wolfsburg, die ja auch im Viertelfinale aufeinandertreffen, rechnen sich berechtigte Chancen aus - vor allem auch, weil Bayern München bereits draußen ist“, sagte Gladbach-Profi Kramer, für den das Spiel gegen den BVB eine „echte Hürde“ sei sowie „ein Fifty-Fifty-Spiel“. Von einer besonderen Brisanz wegen des bevorstehenden Trainerwechsels will er dabei nichts wissen.

Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund: Marco Rose trifft auf seinen neuen Arbeitgeber

„Ich bin mir sehr sicher“, erklärte Kramer, „dass Marco Rose nicht zum amtierenden Pokalsieger wechseln möchte, sondern lieber den amtierenden Pokalsieger verlassen würde.“ An einen möglichen Interessenskonflikt glaubt der Gladbach-Profi nicht. „Ich bin mir auch sicher, dass die Vorbereitung auf das Spiel ganz normal sein wird. Natürlich wird die Brisanz von außen reingetragen, das ist für die Medien ein unfassbar brisantes Spiel. Ich kenne aus eigener Erfahrung Spiele mit brisanten Themen, zum Beispiel durch meine Wechsel von Leverkusen zu Gladbach und wieder zurück. Aber wenn die Partie angepfiffen ist, wird das hoffentlich einfach nur ein schönes und spannendes Spiel“, so Kramer.

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