Glückloser Ramos feiert Wiedersehen mit Hertha BSC

Voller Wehmut zur Ex

Wenn der BVB am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC den Versuch unternimmt, den Vorsprung auf Rang drei auf astronomische 13 Punkte anwachsen zu lassen, wird Adrian Ramos mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Bank der Borussia Platz nehmen. Der Kolumbianer wurde in Berlin jahrelang als Topschütze gefeiert, in Dortmund fristet er dagegen nur ein Leben als Nebendarsteller.

DORTMUND

, 05.02.2016, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Glückloser Ramos feiert Wiedersehen mit Hertha BSC

In Berlin der Held, in Dortmund nur Nebendarsteller: Adrian Ramos sucht beim BVB noch nach seinem Glück. Hier erzielt der Kolumbianer einen seiner wenigen Treffer im Dortmunder Trikot - im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn.

Ende Januar tat sich im Leben des Adrian Ramos plötzlich eine neue Tür auf. Der in Peking ansässige Klub FC Guoan - der nur Kennern der chinesischen Fußballs ein Begriff sein dürfte - machte dem 30-Jährigen ein fast schon unmoralisches Angebot.

Wohl kein Happy End

Sieben Millionen Euro netto pro Jahr standen auf dem Gehaltszettel, den ihm die Chinesen zukommen ließen. Dennoch zierte sich der Stürmer zunächst, am Ende war es dann der BVB, der dem Wechsel trotz eines Ablösegebots in Höhe von zehn Millionen Euro einen Riegel vorschob. Ramos blieb.

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Es benötigt allerdings viel Fantasie, um sich noch ein Happy End für die bislang glücklose Zeit des Kolumbianers in Dortmund vorstellen zu können. Seit er im Sommer 2014 für 9,7 Millionen Euro aus Berlin zum BVB kam, sucht er nach seinem Platz im schwarzgelben Aufgebot.

Berlin liebte Ramos

Seine Premieren-Saison in Dortmund beendete er mit mageren 18 Liga-Einsätzen und noch magereren zwei Törchen. In dieser Saison stehen zwar bereits nach 19 Spieltagen 14 Einsätze und zwei Treffer auf seinem Konto, doch die Einsatzzeit von 171 Minuten zeigt: Ramos ist weiter nur ein Nebendarsteller einer erfolgreichen Produktion - ohne Aussicht darauf, eines Tages die begehrte Rolle des Hauptdarstellers zu ergattern. Denn die ist mit Pierre-Emerick Aubameyang besetzt, dem derzeit treffsichersten Stürmer der Liga.

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Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 4. Februar.
04.02.2016
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BVB-Training in Brackel am 3. Februar.© Foto: DeFodi
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BVB-Profis schreiben nach dem Training am 4. Februar Autogramme

BVB-Profis schreiben nach dem Training am 4. Februar Autogramme.
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Die BVB-Profis geben nach dem Training am 4. Februar Autogramme.© Foto: Groeger
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In Berlin, wohin Ramos am Samstag zurückkehrt, war das noch anders. Da war er die Nummer 1 - und das über Jahre. In 92 Bundesliga-Spielen für die „Alte Dame“ erzielte er 32 Tore, mit insgesamt 26 Toren in der 2. Liga schoss er die Hertha 2011 und 2013 jeweils zum direkten Wiederaufstieg ins Oberhaus. Berlin liebte Ramos, Ramos liebte Berlin.

"Ich bin traurig"

Als er sich 2014 von der Hauptstadt verabschiedete, da bekannte er offen: „Ich bin traurig.“ Und wie es scheint, wenn man ihn so auf dem Platz sieht, konnte Ramos, dieser extrem schüchterne, höfliche und zurückhaltende Mensch, diese Traurigkeit seitdem nie so richtig abschütteln. Es wird eine Rückkehr mit Wehmut, wenn der Stürmer am Samstag ein Wiedersehen mit seiner „Ex“ feiert.

Die Gefühle werden dann wieder Achterbahn fahren, erst recht, wenn er von Thomas Tuchel ein paar Minuten aufs Feld geschickt werden sollte. Ganz so wie es am 9. Mai 2015 war, als er das letzte Mal das blau-weiße Trikot getragen hat - ausgerechnet gegen den BVB. 

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