Die nächste Enttäuschung für den BVB! Beim 0:0 in Nürnberg verzweifelt Mario Götze im Privatduell an Club-Torhüter Christian Mathenia. Jadon Sancho und Maximilian Philipp bleiben blass. Die Einzelkritik.

Nürnberg

, 18.02.2019, 22:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Roman Bürki: Der Schweizer sah mehr Bälle auf sein Tor zufliegen, als ihm lieb sein konnte. Nach 28 Minuten war er gegen Hanno Behrens‘ Kopfball zur Stelle, kurz vor der Pause gegen den Distanzschuss von Costa Pereira (45.+2). Danach beschäftigungslos. Note: 3,0

Marius Wolf: Der 23-Jährige stand erstmals seit dem Pokalsieg über Union Berlin Ende Oktober in einem BVB-Pflichtspiel in der Startelf - und erstmals als Rechtsverteidiger. Es wurde ein unauffälliger Auftritt. Note: 4,0


Julian Weigl: Der Aushilfsinnenverteidiger rückte nach überstandener Grippe zurück in die Viererkette. Defensiv solide, gut in der Spieleröffnung. Note: 3,0

Dan-Axel Zagadou: Der junge Franzose sorgte kurz vor der Halbzeit für einen großen Schreckmoment: Erst plumpste ihm der Ball auf den Rücken, dann plumpste Zagadou auf seine vier Buchstaben - und Costa Pereira hatte plötzlich freie Bahn (45.+2). Ansonsten solide. Note: 3,5


Abdou Diallo: Der gelernte Innenverteidiger bekam hinten links einmal mehr den Vorzug vor Marcel Schmelzer. Defensiv stabil, nach vorne kam allerdings einmal mehr zu wenig. Note: 4,0

Thomas Delaney: Der Däne arbeitete wie gewöhnlich alles weg im Mittelfeld. Ging nach 80 Minuten für Jacob Bruun Larsen vom Platz. An ihm lag’s nicht. Note: 3,0


Axel Witsel: Ordnete und lenkte das Spiel - und scheiterte nach 44 Minuten am Außennetz, weil Behrens noch abfälschte. Ohne Fehler, aber auch ohne entscheidende Impulse. Note: 3,5


Jadon Sancho: Fand 30 Minuten nicht statt, hätte dann einen Elfmeter bekommen müssen (34.), machte Adam Zrelak im Mittelfeld auf dem Bierdeckel nass und pfefferte entnervt einen der unzähligen schwarzen Tennisbälle zurück in Richtung FCN-Block (41.). Fußballerisch klappte zu wenig. Im zweiten Durchgang schwach. Der junge Engländer wirkt überspielt. Note: 5,0


Maximilian Philipp: Der Offensiv-Allrounder vertrat den weiterhin verletzten Marco Reus auf der Zehnerposition, blieb aber ohne nennenswerte Offensivaktion. Nach sehr durchwachsenen 63 Minuten machte er Platz für Paco Alcacer. Note: 5,0


Raphael Guerreiro: Der Portugiese hatte als einer der wenigen beim BVB die eine oder andere Idee gegen die dicht gestaffelte Defensive der Hausherren. In der Umsetzung haperte es aber zu häufig. Note: 4,5

Mario Götze: Der Interimskapitän lieferte sich ein Privatduell mit Club-Schlussmann Christian Mathenia. Gleich fünfmal scheiterte er an Nürnbergs Mann mit der Rückennummer 26 (34., 35., 45., 52.). Bester Dortmunder, aber ohne Abschlussglück. Note: 3,0


Paco Alcacer: Der Edeljoker sollte das ersehnte Tor schießen, schoss aber nur dran vorbei (85.) und stand einmal knapp im Abseits. Note: 5,0


Jacob Bruun Larsen (80. für Delaney) kam für die letzten zehn Minuten und bleibt deshalb ohne Note

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