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Gündogans Abschied heizt die Gerüchteküche an

Nachfolger steht parat

Mit der knappen Mitteilung, Ilkay Gündogan werde seinen 2016 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, hat der BVB die Büchse der Pandora geöffnet. Täglich wabern Gerüchte über die Zukunft des Nationalspielers durchs Internet. Gündogans Nachfolger steht bereits parat: Gonzalo Castro tendiert zum BVB.

DORTMUND

, 06.05.2015, 07:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ilkay Gündogan wird vermutlich selbst ein wenig schwindelig, wenn er momentan ins Internet schaut: Nach Manchester United, dem FC Bayern, Juventus Turin und dem FC Arsenal war gestern der VfL Wolfsburg als möglicher neuer Arbeitgeber für den 24-Jährigen an der Reihe. So berichtete die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“, der VfL sei ins Werben um Gündogan eingestiegen. Die Zeitung berief sich dabei auf Beraterkreise.

Allofs dementiert

Bekannt ist, dass die Wolfsburger seit längerem einen spielstarken Akteur für die Doppel-Sechs suchen, um für die Champions League gewappnet zu sein. Trainer Dieter Hecking arbeitete außerdem bereits mit Gündogan beim 1. FC Nürnberg zusammen und sagte im vergangenen Jahr, er habe nie einen Spieler mit größeren Fähigkeiten trainiert als den gebürtigen Gelsenkirchener. Die Verbindung zwischen Gündogan und Wolfsburg lag also nahe.

Doch so schnell das Gerücht auftauchte, so schnell wurde es auch dementiert. „Auf uns bezogen ist das eine absolute Luftnummer“, stellte VfL-Manager Klaus Allofs gegenüber dem „Kicker“ klar.

Wunsch des Spielers

Fest steht bislang nur, dass Gündogan den BVB im Sommer verlassen wird. Das ist nicht nur der Wunsch des Klubs, der unbedingt eine Ablöse für den Mittelfeldspieler kassieren möchte, sondern auch der Wille des Spielers, wie BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag in der Talkshow „Sky 90“ verriet. Längst laufen daher die Planungen, wie Gündogan in Dortmund ersetzt werden kann.

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BVB-Training am 5. Mai in Brackel

Bilder des BVB-Trainings am Dienstag in Brackel.
05.05.2015
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Bilder des BVB-Trainings am Dienstag.© Foto: Defodi
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Ganz oben auf der Liste steht - wie bereits im April berichtet - Leverkusens Gonzalo Castro. Der Mittelfeldspieler, der seit der D-Jugend für den Werksklub spielt, steht in Leverkusen noch bis 2016 unter Vertrag, kann Bayer aber für eine fixe Ablösesumme von rund zwölf Millionen Euro verlassen.

Tendenz geht in Richtung Dortmund

„Mein Gefühl sagt mir, dass Gonzalo seinen Vertrag nicht verlängern wird, auch wenn ich glaube, dass ihm das schwerfällt“, sagte Leverkusens Manager Jonas Boldt am Dienstag dem „Kölner Stadtanzeiger“. Nach Informationen dieser Redaktion geht Castros Tendenz in eine eindeutige Richtung: Der 27-Jährige will sich offenbar in Dortmund einer neuen Herausforderung stellen und hat sich bereits das Trainingsgelände des BVB angesehen. Eine endgültige Entscheidung muss Castro bis zum 25. Mai treffen, dann endet die Frist seiner Ausstiegsklausel.

Hartnäckig hält sich zudem der Name Johannes Geis (Mainz) in Dortmund. Mit ihm und Castro hätte der BVB die Vakanz im defensiven Mittelfeld, die durch den Gündogan-Abgang und das Karriere-Ende von Sebastian Kehl im Sommer entsteht, frühzeitig behoben.

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