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Guerreiro sichert überlegenem BVB drei Punkte

3:2 gegen M'gladbach

Mit einer Energieleistung nach der Pause hat sich Borussia Dortmund im Abendspiel des 30. Spieltags bei Borussia Mönchengladbach durchgesetzt. Mit dem 3:2 (1:1) nutzte der BVB den Punktverlust der TSG 1899 Hoffenheim und eroberte Rang drei in der Tabelle zurück.

MÖNCHENGLADBACH

, 22.04.2017, 20:33 Uhr / Lesedauer: 3 min
Guerreiro sichert überlegenem BVB drei Punkte

Raphael Guerreiro (M.) sicherte dem BVB per Kopfballtreffer den Sieg in Mönchengladbach.

Nach den Toren von Marco Reus (10./Foulelfmeter), Pierre-Emerick Aubameyang (57.) und Raphael Guerreiro (87.) hat Dortmund nun die direkte Qualifikation für die Chamoions League wieder selbst in der Hand und bei noch drei Heimspielen (Köln, Hoffenheim, Bremen) und nur einer Auswärtsaufgabe in Augsburg auch ein lösbares Restprogramm.

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Bundesliga, 30. Spieltag: Borussia M'gladbach - BVB 2:3 (1:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund.
22.04.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund.© Foto: dpa
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Gladbach vor Augen, das Pokal-Halbfinale bei den Bayern am kommenden Mittwoch aber dann doch wohl schon im Sinn: Fünf Wechsel nahm Trainer Thomas Tuchel nach dem Champions-League-Aus am Mittwoch in Monaco vor, Vielspieler wie Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, Lukasz Piszczek und Julian Weigl bekamen eine schöpferische Pause, Innenverteidiger Sokratis fehlte offiziell wegen muskulärer Probleme, nicht ohne den Hinweis über die sozialen Kanäle des BVB, der Einsatz des Griechen in München sei nicht ausgeschlossen. Fünfter Wechsel: Auch Shinji Kagawa bekam eine Pause.

Reus überraschend in der Startelf

Dafür stand dann überraschend doch Marco Reus in der Startelf und als Sturmspitze in vorderster Front. Taktisch sah das dann so aus, dass Tuchel eine Dreierkette aufbot, in der Matthias Ginter und Marcel Schmelzer Mittelmann Sven Bender umrahmten.

Als Schiedsrichter Wolfgang Stark zur Pause pfiff, hatten zwei dicke Fehler die ersten 45 Minuten geprägt. Einer auf jeder Seite, doch der 1:1-Halbzeitstand schmeichelte den Gastgebern, die gegen eine sehr aufmerksam die Räume verdichtende BVB-Defensive nicht eine Gelegenheit erspielen konnten. Dennoch fiel zwei Minuten vor der Pause der Ausgleich für Gladbach, weil Mikel Merino unbedrängt einen katastrophalen Pass in die Füße von Andre Hahn spielte. Dessen Kurzpass brachte Lars Stindl in Schussposition, Roman Bürki hatte keine Chance.

Böhser Tritt gegen Sahin

Merino kam nach 23 Minuten in die Partie, weil Tobias Strobl zuvor übel mit der Sohle auf dem Sprunggelenk von Nuri Sahin gelandet war, bevor er auch den Ball spielte. Ein Elfmeter, den Stark nicht gab, vielleicht ja, weil der, den Marco Reus zuvor zum 1:0 genutzt hatte, Diskussionen ausgelöst hatte.

Nachdem Gladbachs Andreas Christensen im Vorwärtsgang ausgerutscht war, foulte BVB-Sommerneuzugang Dahoud seinen künftigen Mitspieler Christian Pulisic. Die Regelwidrigkeit war unstrittig, auch nach einigen Wiederholungen aber ließ sich nicht hundertprozentig klären, ob Pulisic vor oder auf der Strafraumkante zu Fall kam. Reus verwandelte den Strafstoß sicher (10.).

Leichte Ballverluste auf beiden Seiten

Statt 1:1 hätte der BVB zur Pause aber dennoch führen müssen. Der beste BVB-Angriff über Raphael Guerreiro und Pulisic brachte Reus im Strafraum in Position, geschickt ließ der Dortmunder mit einem angetäuschten Schuss Gladbachs Jannik Vestergaard ins Leere grätschen, Reus' Schuss aber landete dann neben dem Tor (27.). Leichte Ballverluste auf beidem Seiten prägten ansonsten die erste Hälfte, das Niveau war doch sehr überschaubar.

Mehr Offensive ihrer Mannschaft hatten sich die Heimfans sicher gewünscht, sie bekamen sogar das 2:1 - unter mehrfacher tatkräftiger Mithilfe des BVB. Beim langen Ball auf Hahn liefen sich Marcel Schmelzer und Bender gegenseitig über den Haufen, Bürki bügelte zur Ecke aus. Und als Oscar Wendt im zweiten Anlauf einfach scharf in die Mitte passte, fälschte Dortmunds Kapitän die Kugel unglücklich ins eigene Tor ab (48.).

BVB um schnelle Antwort bemüht

Der BVB war konsterniert, aber um eine Antwort bemüht: Dembele brachte die Kugel nach der Balleroberung von Reus aber bei der Flanke nicht an den Mann (57.). Für Reus war dann Feierabend, Tuchel brachte Aubameyang.

Dembele, dem nichts gelungen war bis dahin, zeigte nicht zum ersten Mal, dass er auch an schwachen Tagen immer für einen Geniestreich gut ist. Nach Vestergaards Ballverlust spielte der Franzose perfekt den Pass auf Aubameyang, der Yann Sommer aussteigen ließ und kaum 60 Sekunden nach seiner Einwechslung den Ausgleich besorgte (59.). Es war Dembeles neunte (!) Vorbereitung eines Treffers von Aubameyang.

Verdienter Erfolg der Dortmunder

Jetzt war es ein gutes, weil offenes und offensiv geführtes Fußballspiel. Pulisic hatte das 3:2 auf dem Fuß, sein Schuss aber kam genau auf Sommer (62.). Trotz der 90 Minuten in Monaco am Mittwoch war es nun der BVB, der das Tempo wieder anzog. Doch auch Gladbach wollte mehr. Ginter und Schmelzer vereitelten mit gutem Auge Pässe in die Schnittstelle, doch dann fand Stindl den eingewechselten Patrick Herrmann - Bürki reagierte im Eins-gegen-Eins erneut glänzend (77.).

Es war ein rassiges Spiel jetzt, mit der nächsten Großchance für den BVB: Merino bediente im Strafraum Guerreiro, dessen Linksschuss klatschte an den Innenpfosten (83.). Tuchel zog seine letzte Option: Emre Mor ersetzte Dembele, und der kleine Türke durfte gleich in die Ecke spurten und Guerreiro zujubeln: Nach Castros Freistoß erzielte der Portugiese per Kopf das 3:2 (87.). Vor den eigenen Fans wurde er nach seinem sechsten Saisontor von einer Jubeltraube begraben. Unterm Strich war der Erfolg absolut verdient.

 

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